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"Mangelndes Krisenbewusstsein"Alexander Pointner kritisiert ÖSV-Adler

Die Vierschanzentournee ist für die heimischen Adler keine Erfolgsgeschichte - das weiß auch Alexander Pointner und spricht das offen an.

Alexander Pointner
Alexander Pointner © BARBARA GINDL
 

Der frühere Skisprung-Erfolgstrainer Alexander Pointner bemängelt im aktuellen ÖSV-Team die "Anpassungsfähigkeit" und das nötige "Krisenbewusstsein". "Die Gründe für die offensichtliche Wettkampfschwäche liegen immer außerhalb persönlicher Einflussmöglichkeiten: Corona, der Wind und die starken Gegner. Mit dieser Sichtweise nimmt man sich die Chance auf eine nachhaltige Verbesserung", schrieb Pointner in einem Gastkommentar in den "Oberösterreichischen Nachrichten".

Die Österreicher seien sportlich gut vorbereitet in die Saison gestartet, betonte Pointner, "haben von Beginn an gezeigt, dass sie mit den Besten mithalten können. Doch was ihnen, wie in den Jahren zuvor, noch immer fehlt, ist Anpassungsfähigkeit." Pointner nannte hier Corona-bedingte Wettkampfunterbrechungen oder knifflige Windbedingungen.

Der im Skispringen berühmt-berüchtigte Flow komme nicht von allein, erklärte Pointner, unter dessen Leitung die ÖSV-Adler von 2004 bis 2014 u.a. vier Weltcup-Gesamtsiege und 32 Medaillen bei Großveranstaltungen geholt hatten. "Wer sein ganzes Springerleben darauf wartet, dass der heiß ersehnte Flow von ganz alleine und nur durch möglichst viele Wiederholungen kommt, der wird diesen Zustand möglicherweise nie erleben."

Allerdings rechnet Pointner mit einem versöhnlichen Abschluss bei der Vierschanzentournee aus österreichischer Sicht. "Die Spitzenplätze in der Gesamtwertung sind außer Reichweite, der größte Druck ist weggefallen." Ein gutes Abschneiden beim Tournee-Finale sieht der Tiroler offenbar als zweischneidiges Schwert. "Wenn es in Bischofshofen wieder besser läuft, dann werden die Covid-Infektionen endgültig überwunden, der Wettkampf-Rhythmus wieder gefunden und die Konkurrenten doch besiegbar geworden sein."

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struge1
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Unsere

Haubentaucher, entschuldige Adler, können es einfach nicht besser, unter dem Herr Cheftrainer Widhölzl! Der Pointer hingegen war ein Top Trainer, der die Springer motivieren konnte!

musifussi
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ehemaliger

da hat Einer etwas gemeinsam mit ehemaligen Politikern: jetzt alles besser wissen und den Mund weit aufreißen.

sune
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der Vergleich hinkt

Alex Pointner hat im Vergleich zu Politikern sehr viel erreicht. Wenn jemand unsere Schispringer kritisieren darf dann er. Ich hoffe das es nach der Ära Schröcksnadel wieder einen Posten für ihn gibt. Muss ja nicht der Trainerposten sein, aber er wäre sicher der Richtige sportiliche Leiter. Österreichisches Fachwissen kommt im Außland sehr gut an, nur wir selbst hätten den Besten im Land und nutzen es nicht.

marobeda
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Alex Pointner

ist für mich der Beste Trainer der Schispringer den Österreich je hatte und hat sicher noch den Überblick über das Befinden unserer Schispringer um seine Meinung abzugeben. Aber solange Schröcksnadel dem ÖSV vorsteht, wird sich nichts ändern. Er hat für den Österr.Schisport sicher viel getan aber wie es so bei diesen Leuten ist, er denkt ohne ihn bricht die Schiwelt zusammen. Ich denke mit ihn bricht die Österr.Schiwelt zusammen. Daher soll er gehen, heut besser als morgen.