Es ist kein guter Stern, unter dem die Olympia-Generalprobe in Val di Fiemme steht. Denn nach der schweren Verletzung von Eva Pinkelnig auf der kleinen Schanze gab es auch auf der Großschanze schwere Verletzungen. Zunächst erwischte es eine Weltmeisterin und „Wahl-Kärntnerin“: Denn die Kanadierin Alexandria Loutitt, die Freundin von Österreichs Skisprung-Ass Daniel Tschofenig, kam in der Qualifikation am Freitagabend bei ihrer Landung auf 129 Metern aus großer Höhe zu Fall, auch bei der Kanadierin wurde ein Kreuzbandriss im linken Knie diagnostiziert. Am Samstag erwischte es dann auch noch die Kombiniererin Haruka Kasai aus Japan, bei ihr steht eine Diagnose noch aus. Aber die Vorfälle waren Grund genug für die Verantwortlichen des österreichischen Skiverbandes, das Frauen-Team aus dem Bewerb zu nehmen. Österreichs Herren werden die Generalprobe auf der Großschanze aber wie geplant bestreiten.
Olympia-Test
Nach Sturz von Tschofenig-Freundin: ÖSV zieht Skispringerinnen ab
Einen Tag nach dem folgenschweren Predazzo-Sturz von Eva Pinkelnig auf der Normalschanze hat es am Freitagabend Alexandria Loutitt auf der Großschanze erwischt. Weil auch eine Kombiniererin stürzte, zog der ÖSV nach einer Krisensitzung mit der FIS seine Frauen-Mannschaft ab.
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