Es war zu befürchten: Für Alexis Pinturault ist die Saison nach seinem schweren Sturz beim Super-G in Kitzbühel zu Ende. Damit findet freilich auch die Ski-WM ohne den französischen Routinier statt. Der 33-Jährige erlitt eine große Knochenprellung des Schienbeinkopfes und eine Schienbeinkopffraktur sowie eine Verletzung des Innenmeniskus. Das einzig Positive: Das Kreuzband blieb unbeschädigt. Pinturault kehrt nun nach Frankreich zurück, wo er vom Arzt des französischen Skiteams betreut wird. Der Kombi-Weltmeister von 2023 kehrte erst in dieser Saison wieder in den Weltcup zurück, nachdem er sich in der Vorsaison bei einem Sturz in Wengen das Kreuzband gerissen hatte.
Sein Teamkollege Florian Loriot fasste bei seinem Sturz am Freitag eine Gehirnerschütterung aus. Er soll über Nacht zur Beobachtung im nahe gelegenen Krankenhaus St. Johann bleiben.
Insgesamt 14 Fahrer sahen beim diesjährigen Super-G auf der Streif nicht das Ziel. Marco Odermatt gewann vor Raphael Haaser und Stephan Rogentin.