Am 18. Dezember 2020, also ziemlich genau vor drei Jahren, änderte sich das Leben von Nici Schmidhofer schlagartig. In der ersten Abfahrt von Val d‘Isère stürzte die Steirerin so schwer, dass plötzlich nichts mehr sicher schien. Ein Karriereende schien im ersten Moment ebenso möglich wie die Abnahme des Beins. Glücklicherweise erholte sich die 34-Jährige damals in Rekordtempo von ihrem Unfall, vergessen ist dieser aber logischerweise noch nicht. „Das Herzerl schlägt schon höher, wenn man an diese Passage kommt, wo ich mich verletzt habe. Beim Runterrutschen habe ich mir das genauer angeschaut und mir gedacht, wie ist das damals gegangen, da ist ja eh so viel Platz“, sagt Schmidhofer, die seit dieser Saison als Kamerafahrerin für den ORF die Speed-Strecken dieser Welt in Angriff nimmt.
Nach Horrorsturz 2020
Nicole Schmidhofer: „Das Herzerl schlägt höher, wenn man herkommt“
Als Kamerafahrerin kehrt Nicole Schmidhofer am Wochenende zurück nach Val d‘Isere. 2020 stürzte sie dort schwer. Abfahrtssport werde von vielen noch immer unterschätzt, meint die Steirerin.
© GEPA