Bryce Bennett suchte nach dem richtigen Wort. Eines, das seinen Gemütszustand ausdrücken könnte, in den ihn die grüne „1“ versetzte, die im Ziel neben seinem Namen aufschien. Und das nach durchaus langer Durchstrecke. „Stoked“ meinte er dann, was man wohl mit „begeistert“ übersetzen kann. Oder besser mit: „Aus dem Häuschen.“ „Ich war total aufgeheizt“, sagte der 31-Jährige. Das konnte er auch sein, nachdem er in Gröden soeben den zweiten Sieg seiner Laufbahn gefeiert hatte. Auf der Strecke, auf der er auch vor zwei Jahren schon triumphiert hatte. Drei Hundertstelsekunden war er schneller als Dominator Aleksander Aamodt Kilde, ganze fünf als Marco Odermatt. Ein guter Grund, „stoked“ zu sein.
Der Gröden-Spezialist
Bryce Bennett: Mit „Spinnenbeinen“ und Leo Mussi zum Überraschungssieg
Der US-Amerikaner Bryce Bennett war schon vor zwei Jahren in Gröden das Maß aller Dinge. Nach einer Saison zum Vergessen krempelte er alles um. Mit Erfolg: Der Kalifornier wies auch Aleksander Aamodt Kilde und Marco Odermatt in die Schranken.
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