Die „Face de Bellevarde“ ist wahrlich wie eine Wand. Ist sie für den Weltcup präpariert, fordert schon das Bewältigen der Piste ohne Tore durchaus. Der Riesentorlauf, der den Herren am Samstag vorgesetzt wurde, tat das auch mit den besten Skifahrern der Welt: Sie waren gefordert, und wie. „Ja“, schnaufte auch Marco Odermatt, „das war wohl das schwierigste Rennen, das ich hier je gefahren bin.“ Er tat es aber besser als alle anderen, holte sich seinen bereits 25. Sieg im Weltcup – und begab sich damit auf die Spuren von Marcel Hirscher. Denn die jüngsten 18 Rennen in dieser Disziplin in Serie beendete der Schweizer auf dem Podest. Das war vor ihm eben nur Hirscher (mit genau 18) und dem großen Ingemar Stenmark gelungen. Der schaffte das aber gleich 27 Mal.