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Erste Bank OpenEin Tennisturnier in Corona-Zeiten

Die Wiener Erste Bank Open stehen in diesem Jahr ganz im Zeichen von Corona. Neben anderen Maßnahmen wird auch die Körpertemperatur der Zuseher gemessen.

ERSTE BANK OPEN
Um Österreichs Stars Dominic Thiem und Dennis Novak bewundern zu können, müssen die Zuschauer einiges in Kauf nehmen. © APA/HELMUT FOHRINGER
 

Das Erste Bank Open funktioniert diesmal anders als bisher. Nicht nur, dass erstmals letztlich fünf Top-Ten-Spieler und so viele von der absoluten Tennis-Elite wie bisher noch nie aufschlagen, das Coronavirus macht die Austragung des Wiener ATP-Turniers speziell und hoffentlich in ihrer Art einmalig. In jeder der zwei Tages-Sessions dürfen 1.000 Zuschauer je zwei Matches auf dem Center Court verfolgen, alle haben ständig Mund-Nasen-Schutz zu tragen und Anderes zu beachten.

Geduld der Zuschauer gefragt

Am Nationalfeiertag mussten beim Wechsel der beiden Zuschauergruppen die Besucher der "Night-Session" Geduld beweisen. Da die Niederlage von Lokalmatador Dennis Novak gegen den Südafrikaner Kevin Anderson im Auftaktmatch erst kurz vor 17.00 Uhr besiegelt war, hatte die zweite Partie beim frühesten Beginn der zweiten Einheit um 17.30 Uhr gerade begonnen. Volunteers kamen so vor der Halle zum Einsatz, verkürzten den Wartenden vor der Halle die Zeit, hielten sie auf dem Laufenden.

Geplant war, dass die Menge kurz vor dem erwarteten Matchende von Gael Monfils gegen Pablo Carreno Busta in einen Bereich der Halle gelassen wird, die frühere Besucher-Gruppe nach Matchende über einen anderen Weg abgeleitet wird. Dem kam Monfils mit seiner Aufgabe bei 0:2 im zweiten Satz zuvor. Es dauerte dann doch eine ganze Weile, ehe die Rochade vollzogen war, die Spät-Besucher ihre Plätze eingenommen hatten und Andrej Rublew sowie Norbert Gombos auflaufen konnten.

Speisen- und Getränkeausgabe erlaubt

Von Zuschauern besetzt sind die ersten Ränge Nord und Süd, immer ein Sitz dazwischen frei. Auf der Breitseite waren rund zwei Drittel der Logen besetzt. Die Tennis-Fans dürfen sich im Foyer mit Speis und Trank eindecken, dies aber nur auf ihrem zugewiesenen Platz konsumieren. Dort sahen sie vier mit Mund-Nasen-Schutz ausgestattete Ballkinder, aber keine Linienrichter. Die elektronische Variante davon machte ihre Sache aber gut - mal kamen die Out-Rufe von einer Männer-, mal von einer Frauen-Stimme.

Während die Spieler mit Mund-Nasen-Schutz auf den Court kommen - Dennis Novak übrigens mit Rapid-Maske - und die Akteure sich in den Wechselpausen ihre Handtücher selbst greifen müssen, wird in den Außenbereichen zu Spendern mit Desinfektionsmittel gegriffen. Beim Eingang werden diesmal nicht nur die Taschen kontrolliert - Verpflegung darf nicht mitgenommen werden -, sondern auch Fieber gemessen. Und selbstverständlich gibt es die obligatorischen Info-Plakate über den Corona-Schutz.

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