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InterviewThiem: "Das Thema Grand-Slam-Titel ist jetzt abgehakt"

Dominic Thiem gab nach seinem Triumph bei den US Open einen Einblick in seine Gefühlswelt. So hofft der 27-Jährige, nun noch lockerer an Grand Slams herangehen zu können und erklärt seine "Freundschaft" zum Hartplatz.

Thiem bei der Pressekonferenz © YOUTUBE
 

Nach dem bisher größten Triumph seiner Karriere stand Dominic Thiem den Medien Rede und Antwort. "Eine riesige Erleichterung" verspürte der 27-jährige Niederösterreicher nach dem hauchdünnen Fünfsatz-Sieg über Alexander Zverev. Zudem äußerte er sich im Interview u.a. auch darüber, was dieser Titel in Flushing Meadows für seine weitere Laufbahn bedeuten könnte.

Frage: Was waren Ihre Gedanken nach diesem Matchball auf dem Rücken liegend und was kann diese Befreiung jetzt für Ihre Karriere bedeuten?
THIEM: "Wie beim Matchball der Ball ins Out geflogen ist, einfach eine riesige Erleichterung. Die ganzen Emotionen, der ganze Druck von dem Match, von dem ganzen Turnier ist auf einmal abgefallen. Ein überglücklicher Moment: ein bisserl so wie Wien oder Indian Wells nur noch um einiges stärker. Ich hoffe, dass mich der Titel generell ein bisserl erleichtert, weil ich habe bis jetzt eine Riesenkarriere gehabt, auf die ich sehr stolz bin und die ich mir auch nie so erwartet habe. Aber es hat eben der ganz große Titel bis jetzt gefehlt. Das Thema ist jetzt abgehakt und ich hoffe und erwarte auch ein bisserl, dass mir das hilft und ich ein bisserl lockerer in die Matches und in die ganz großen Turniere reingehe."

Das Finale der US Open: Thiem gegen Zverev in Bildern

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Frage: Wie ist es für Sie, gerade in New York diesen ersten Major-Titel zu gewinnen?
THIEM: "Ich habe immer gesagt, es ist mir wirklich ganz egal, welches von den vier (Majors, Anm.) kommt, Hauptsache, es ist eines gekommen. Natürlich war es vor allem zu Beginn, als ich in die Top Ten gekommen bin und das erste Halbfinale in Paris gespielt habe, am wahrscheinlichsten, dass es irgendwann einmal dort passiert. Aber so gegen Ende des letzten Jahres ist der Hardcourt immer mehr zu einem sehr guten Freund von mir geworden. Ich habe immer mehr gemerkt, dass manche Schläge und Spielzüge von mir auf Hardcourt sogar noch besser funktionieren als auf Sand. Dann habe ich auch richtig gute Ergebnisse gehabt mit Peking, Wien, London und Australien. Dann habe ich gewusst, dass ich es bei jedem Turnier schaffen kann. Das zu wissen, plus die ersten drei Finali zu verlieren, und dann es wirklich zu machen, vor allem in der Art und Weise wie heute mit dem ganzen Drama, macht mich wirklich glücklich. Ich bin endlos froh, dass das geklappt hat heute."

Frage: Gab es heute eine Phase, in der Sie das Publikum gebraucht hätten und wie traurig war die Siegerehrung in dem leeren Riesenstadion?
THIEM: "Das Publikum hätte uns gegen Ende des Matches beiden geholfen. Ich war einfach am Anfang so nervös und habe teilweise wirklich grottenschlecht gespielt in den ersten zwei Sätzen. Vielleicht wäre es da mit Publikum noch ein bisserl schwerer geworden, weil da wäre sicher ein paar Mal ein Raunen durchgegangen bei manchen Fehlern. Aber dann im fünften Satz haben wir beide alles rausgeholt, körperlich und mental, da wäre eine Unterstützung schon schön gewesen. Die Siegerehrung: sicher wäre es vor all den Leuten schön gewesen. Hoffentlich waren viele vor dem Fernseher dabei."

Frage: Haben Sie in diesem fünften Satz an irgendetwas gedacht?
THIEM: "Gedankenspiele haben schon nach dem ersten Game im fünften Satz angefangen. Ich bin von Anfang an der Partie hinterhergelaufen und dann war ich plötzlich ein Break vorne. Natürlich unweigerlich kommt dann im Kopf der Gedanke 'uh, man könnte es wirklich schaffen heute'. Das war aber ein Fehler, weil dann ist doch der Arm ein bisschen schwer geworden in dem Game. Ich habe ihn mit dem Rebreak ein bisschen zurückgeholt wieder und ab dann war es ein völliger offener Schlagabtausch. Bei 3:4 beginne ich körperlich zu 'strugglen', er allerdings auch. Bei 3:5 habe ich mich schon mit dem vierten verlorenen Finale gesehen und dann spiele ich zum Glück ein super Game zum Rebreak. Dann war es an Drama nicht mehr zu überbieten und absolut sensationell."

Frage: Sie hatten im fünften Satz Probleme: Hatten Sie Angst, Ihr Körper würde es Ihnen nicht erlauben, das Match zu gewinnen?
THIEM: "Ich habe am Ende des fünften Satzes ein bisschen Krämpfe bekommen. Das war das erste Mal seit vielen Jahren. Aber ich glaube, dass das nicht physische Krämpfe waren. Es war mental. Ich war den ganzen Tag eigentlich supernervös und auch zu Beginn des Matches. Irgendwie war heute der Glaube stärker als der Körper und ich bin überglücklich darüber."

Frage: Was wird jetzt in Österreich los sein?
THIEM: "Ich hoffe, dass natürlich so viele Leute wie möglich vor dem Fernseher dabei waren, was ich schon glaube, weil es schon im Vorhinein ein attraktives Finale war. Es ist schon nach Australien echt die Post abgegangen, da waren unglaubliche Quoten im Fernsehen und auch der Bekanntheitsgrad ist noch einmal um einiges gestiegen. Wie es jetzt sein wird, weiß ich nicht. Es ist alles ein bisserl anders wegen der Coronakrise, aber ich bin gespannt wie es ist, wenn ich zurückkomme. Natürlich hoffe ich, dass die Situation bald wieder normal ist und ich bald wieder zu Hause bei den heimischen Turnieren vor vollen Rängen spielen kann."

Dominic Thiem: Alle Turniersiege von Österreichs bestem Tennisspieler

23.05.2015 - Nizza: Thiems erster internationaler Triumph. Mit 21 Jahren bezwang er in einem hart umkämpften Match den Argentinier Leonardo Mayer in drei Sätzen.

(c) APA/ERIKA TANAKA (ERIKA TANAKA)

26.07.2015 - Umag: Auf den Geschmack gekommen. Mit dem Portugiesen Joao Sousa hat Thiem in zwei Sätzen diesmal leichtes Spiel.

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02.08.2015 - Gstaad: Der dritte Streich. In der Schweiz ließ Theim dem Belgier David Goffin in zwei Sätzen keine Chance.

(c) APA/EPA/PETER SCHNEIDER (PETER SCHNEIDER)

14.02.2016 - Buenos Aires: Neues Jahr neues Glück. Der Spanier Nicolás Almagro lieferte Thiem in drei Sätzen einen harten Kampf, letztendlich durfte der Wiener Neustädter über seinen vierten Titel jubeln.

(c) APA/AFP/EITAN ABRAMOVICH (EITAN ABRAMOVICH)

28.02.2016 - Acapulco: Nur zwei Wochen später gelang Thiem sein erster Coup abseits von Sand. Der Australier Bernard Tomic schaute dabei in drei Sätzen durch die Finger.

(c) APA/AFP/PEDRO PARDO (PEDRO PARDO)

21.05.2016 - Nizza: Der zweite Streich in Nizza, der fünfte auf Sand. Alexander Zverev aus Deutschland musste sich in drei Sätzen geschlagen geben.

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13.06.2016 - Stuttgart: In Stuttgart schrieb Thiem Geschichte und konnte als bislang erster und letzter Österreicher einen ATP-Titel auf Rasen gewinnen. In drei Sätzen vermieste er seinem deutschen Kontrahenten Philipp Kohlschreiber den Heimtriumph.

(c) APA/dpa/Marijan Murat (Marijan Murat)

26.02.2017 - Rio de Janeiro: In Brasilien zeigte Thiem erneut seine Stärke auf Sand und besiegte den Spanier Pablo Carreno Busta in zwei Sätzen. Es sollte sein letzter Titel im Jahr 2017 sein.

(c) AP (Felipe Dana)

18.02.2018 - Buenos Aires: Ein Jahr später war Thiem zurück in Südamerika und konnte zum zweiten Mal in seiner Karriere in Argentiniens Hauptstadt triumphieren. Der Slowene Aljaz Bedene hatte in zwei Sätzen keine Chance.

(c) APA/AFP/ALEJANDRO PAGNI (ALEJANDRO PAGNI)

26.05.2018 - Lyon: In Frankreich gewinnt Thiem am liebsten. In Lyon holte er seinen dritten Titel in der Grande Nation und besiegte dabei ausgerechnet einen Franzosen – Gilles Simon musste sich nach drei Sätzen geschlagen geben.

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23.09.2018 - St. Petersburg: In den Hallen St. Petersburgs gelang dem Österreicher sein zweiter Erfolg auf Hartplatz. Der Slowake Martin Klizan hatte in zwei Sätzen das Nachsehen.

(c) AP (Dmitry Lovetsky)

17.03.2019 - Indian Wells: Thiems wohl größter Triumph! In den USA bezwang der Niederösterreicher die lebende Tennislegende Roger Federer in drei Sätzen und holte somit seinen ersten Masters-Titel.

(c) AP (Mark J. Terrill)

28.04.2019 - Barcelona: Zurück auf Sand ließ Thiem den Russen Daniil Medwedew in zwei Sätzen chancenlos zurück.

(c) APA/AFP/PAU BARRENA (PAU BARRENA)

03.08.2019 - Kitzbühel: Gegen den Spanier Albert Ramos holte er 25-jährig seinen ersten Titel auf österreichischem Boden, zudem seinen zehnten auf Sand. Es war sein 14. Karrieretitel.

(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Matthias Hauer)

6.10.2019 - Peking: Der Österreicher holte sich mit einem 3:6, 6:4, 6:1-Erfolg über den Griechen Stefanos Tsitsipas das ATP-500-Turnier von Peking und feierte damit den vierten Sieg in diesem Jahr.

APA/AFP/NOEL CELIS

27.10.2019 - Wien: Mit einem 3:6, 6:4, 6:3-Sieg über den Argentinier Diego Schwartzman holt sich Thiem bei seinem Heimturnier in Wien (ATP 500) den Titel und feierte damit den fünften Sieg in diesem Jahr.

GEPA pictures

13.09.2020 - US Open in New York: Mit einem 2:6, 4:6, 6:4, 6:3, 7:6-Sieg über den Deutschen Alexander Zverev gewinnt Thiem sein erstes Grand-Slam-Turnier und erfüllt sich seinen großen Traum.

(c) AP (Frank Franklin II)
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Frage: Sie haben Alex Zverev nach dem Matchball in die Arme genommen, obwohl dies laut Corona-Regeln eigentlich verboten war.
THIEM: "Wir sind wirklich sehr gute Freunde. Wir haben eine langjährige Freundschaft und Rivalität. Ich glaube, wir sind beide vielleicht 14 Mal negativ getestet worden. Wir wollten einfach diesen Moment teilen. Ich denke, dass wir niemanden in Gefahr gebracht haben und dass das von daher in Ordnung war." 

Frage: Nun steht schon bald Roland Garros vor der Tür. Hat Rafael Nadal nun einen großen Vorteil, weil er sich entschlossen hat, nicht in den USA zu spielen?

THIEM: "Nun, ich glaube, dass ich körperlich zu 100 Prozent fit sein werde. Ich werde genug Zeit haben, um mich von den Problemen, die ich hatte, zu erholen. Die Frage ist, wie ich mit den Emotionen mental umgehen werde. Ich war noch nie in dieser Situation. Ich habe ein großes, großes Ziel erreicht. Dennoch erwarte ich, dass es für mich in den großen Turnieren jetzt einfacher wird."

Kommentare (21)

Kommentieren
masterchristl
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Thiem:

Lieber Dominic!
Seit Marcel Hirschers Schladming Nachtsieg freute ich mich über kein sportliches Ereignis so wie über Ihren Sieg.
Ihr könnt auch über 80-jährigen noch Freude bereiten.
Ihre Christl Khälß

Sashoma
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Nervöser Start von Domi

angespannt, nicht der Domi, der zuvor auf dem Platz stand, Zverev mit hoher 1st Serve Quote und druckvollem Spiel, Ende zweiter Zverev begann zu schwächeln, Domi kam rein, Zverev hält ein break Satz 2 an Zverev,
Dritter Satz, Break - Time, beide Seiten
4:4, 30 beide, Thiem serviert: der longline Ball auf Zverev Vorhand wird aus gegeben, Breakball, aber Thiem challenged den Ball und ich denke, yes come on, danke, dass es Hawk eye gibt, der Ball kratzte wenige Millimeter an der Linie, hart umkämpftes Game, Domi holt den dritten, nach 2 Stunden ist er endlich am Platz, Zverev ein wenig von der Rolle, Domi geht über Kampf, holt den 4ten, und der 5te
Eine offene Schlacht, ein Psychospiel, ein Satz über den ein Buch geschrieben werden kann, im Tennis gibt es leider nur 1en Sieger, Domi war am Ende wie ein verletztes Reh, konnte kaum noch laufen, spielte Backhand nur noch Slice, Zverev fertig mit den Nerven, weinte im Interview bitterlich - leer und ausgelaugt
doch Domi sollte Gottgewollt die Oberhand behalten, er hat es sich verdient, da er sein 4tes Grand Slam Finale gespielt hat und im Arthur Ashe immer an den Major Sieg geglaubt hat.
Die Krönung, 2 Sportsmänner und Freunde, die sich cool abklatschen und umarmen und wo beide ihren Respekt zollen. Ich bin stolz auf Domi, 20 Jahre Arbeit, harte Arbeit, die Welt bereisen, diese Opfer bringen, dieser Druck, dieser Traum, Respekt und herzlicher Glückwunsch, und Respekt auch an Zverev, der sich hoffentlich auch noch einen Major holt

dieRealität2020
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hier kann man wieder sehen, genaugenommen ist der Weg das Ziel

am Ende steht dann das ERgebnis. Nicxht nur im Sport in allen Bereichen usneres Lebens. Bravo Dominic.

Bootsfahrer
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Ein Vorbild - gerade für unsere Fussballer

Hut ab - hab noch nie sowas von mentaler Stärke, Kampfgeist und Willenskraft gesehen . Was wäre wenn unsere österreichischen Fußballtrainer dieses Spiel ( natürlich in gekürzter Version) unseren Kickern Vorspielen- die schon den shut drauf hauen wenn sie nach einer halben Stunde 0:1 hinten liegen
Nach dem zweiten Satz war’s wie wenn du in einem Fußballspiel in der 70 igsten Minute o:5 hinten bist ..... Thiem hat noch aufgesteckt , weiter gekämpft ..... Ist mehr als 240 Minuten gerannt ( ein Kick dauert dauert 90 Minuten) ... Kicker , das ist ein Vorbild !!!!

petrbaur
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..

birnen und äpfel

Ragnar Lodbrok
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Stimmt schon -

nur - ein Fußballer rennt in 90 min. ca 9 - 10 Kilometer.
Ein Tennisspieler ca 2 km.... die durchschnittliche Laufstrecke pro Punkt liegt irgendwo zwischen 9 und 11 Metern....

Ragnar Lodbrok
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ich weiß nicht, was die Daumen Runter Drücker damit ausdrücken wollen???

Thiems Leistung ist grandios; Hut ab - toll!
Die erwiesenen Tatsachen - wie viel ein Fußballer läuft und wie viel ein Tennisspieler sind leider so, wie sie sind. Es ist eine Tatsache, daß beim Tennis ein Spiel zu 80% aus Pausen und zu 20% aus aktiver Spielzeit besteht. Das schmälert ja nicht den Erfolg von Thiem!

Carlo62
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Ganz einfach,

Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Beim Tennis gibt es nur Sprints mit Stops. Beim Fußball sind auch Sprints dabei, der Großteil der Strecke ist aber eher lockeres Getrabe.

ExportExpert
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Schwer zu vergleichen

Stimmt nur bedingt. Thiem lief mehr als 5 km (17080 ft) und das ausschließlich Sprints. Fußballer sprinten auch, aber normales Stellungsspiel ist mehr joggen.

ewaldo
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Glückwunsch zum verdienten Erfolg

Nach 3 Finalniederlagen war der erste Titel bei einem Grand Slam. Aber in der Stunde des Triumphes fand ich es auch sehr enttäuschend, dass mit keinem Wort erwähnt wurde, wem er diesen Triumph noch zu verdanken hatte. Ohne die gute Trainerarbeit eines Günther Bresnik wäre er wohl nicht soweit gekommen. Scheint irgendwie eine Charaktersache zu sein, wenn man in so einem grossen Moment einfach auf langjährige Wegbegleiter "vergisst". Aber trotzdem nochmal mein Glückwunsch, es würde auch hart daran gearbeitet. Auch Alexander Zverev hat eine Top Leistung gezeigt.

dieRealität2020
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dass mit keinem Wort erwähnt wurde, wem er diesen Triumph noch zu verdanken hatte.

Wem sollte er danken wenn nicht bei ihm selbst. Nur du selbst kannst was bewegen, im Endeffekt ist es aus meiner sicht egal welchen Namen der Trainer oder die Frau sn seiner Seite, nur er selbst kann Erfolge bewegen.

ewaldo
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Realität2020

.. das ist schon richtig, dass man die Leistung nur selbst erbringen kann und muss. Aber Dominic hat ja selbst im Interview sich bei seinen Eltern und seinem jetzigen Erfolgsteam bedankt, dass alle Erfolge nicht so ohne weiteres möglich gewesen wäre ohne deren Unterstützung. Ich bin selbst Sportler und habe vielleicht eine etwas andere Sichtweite darauf. Ich weiss genau, dass meine steirische Bronzemedaille im Triathlon ohne meinem guten Kraultrainer nicht möglich gewesen wäre, der meine Technik perfektioniert hat. Aber jeder hat seine Meinung, das ist auch gut so. Wünsche noch einen schönen Tag.

dieRealität2020
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@ewaldo

die Sichtweise des Menschen ist entscheidend. Jeder Mensch hat einen differenzierten persönlichen Bereich. Sie & Konsorten klopfen halt auf den Putz, andere trotz größerer Erfolge nicht. Es gibt eben Unterschiede zwischen Mensch und Mensch.
.
Aber selbstverständlich man muss nicht sein Können unter den Schemmel stellen, das war und ist noch immer das Credo in meinen jungen Umfeld von 3 Generationen, was du kannst kannst du sagen, nur es sollte zutreffen.

MurauerWolfgang
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GRATULATION DOMINIC

Nach einem im 5. Satz knapp verlorenen Australian Open Finale heuer nun dieser großartige Sieg im zweiten Major dieses Jahres! Wer kann nun noch an Thiem zweifeln ... er hat es nun geschafft, egal ob er ab nun auch alle seine künftigen Spiele verlieren würde (ist ja aber nicht einmal theoretisch möglich) :)
Hut ab und Gratulation an Dominic diesen tollen und extrem sportlichen Fighter.
Toll auch für den gesamten österreichischen Tennissport und für die Jungen und motivierten Tennisspieler(innen)!!
Freue mich schon sehr auf Roland Garros

Ciao und einen schönen Jetlag Tag!

gmirakel
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Grand-Slam

Zuerst Gratulation zu dieser Leistung. Ja einer würde disqualifiziert, zwei nicht dabei. Anstatt sich mit Herrn Thiem zu freuen, gibt es typisch für Österreich, Geraunze. Wahrscheinlich ein verkappter Tennisheld. Nochmals Gratulation!!!

Eindachsomal
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Titel@Maxman

Man muss niemanden mögen,aber Herr Maxman ,Ihrer Kinderstube fehlt es an sportlichen Respekt.
Hinter solchen Erfolgen steckt dermaßen viel Arbeit und Entbehrung ,dort hin zu kommen kann sich niemand vorstellen der nicht selber Leistungssport betrieben hat.
In diesem Sinne zeigen Sie ein bisschen Respekt vor Leistungen,Freude ist schöner als Frust .

maxman01
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maxman01

Nicht überbewerten, die Besten waren nicht dabei!

masterchristl
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maxman01

Na, Gott sei Dank kann man wieder ätzen.
Wie sagte "Der Bulle von Tölz": Nix gsagt is gnuag globt.
Was seid ihr widerwärtig.

Heinz42
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Zuerst Denken, dann schreiben

Die Nr. 1 der Weltrangliste war dabei und ist ausgeschieden. Die Nr.2 ist Sandplatzspezialtist und Thiem hätte ihn in dieser Form besiegt, wie schon öfters.... Tja und die Nr. 3 ist wer???

glashaus
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@maxman

sie dürften grundlegendes in ihrer Kinderstube nicht gelernt haben. Nämlich Respekt oder aber sie sind grundsätzlich ein Suderer.

GanzObjektivGesehen
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Wewnn ich wirklich durstig bin...

....dann ist das Bier das ich bekomme das beste. Nicht ein vermeintlich besseres, dass nicht angeboten wird.

Außerdem hat er "die Besten" auch schon besiegt.