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Berrettini - Thiem 7:6, 6:4Thiem: "Es gibt auch Matches, wo man gut spielt und verliert"

Dominic Thiem verliert doch noch: In Shanghai war gegen Matteo Berrettini im Viertelfinale Endstation. Viel hat sich der Österreicher nicht vorzuwerfen.

Dominic Thiem
Dominic Thiem © APA/AFP/NOEL CELIS
 

Die Siegesserie von Dominic Thiem ist gerissen. Nach seinem Turniersieg in Peking ist beim 1000er-Turnier in Shanghai für den 26-jährigen Österreicher im Viertelfinale gegen den Italiener Matteo Berrettini Endstation. Damit ist nicht eingetreten, dass erstmals die "neue Generation" des Tennis ein Halbfinale bei einem großen Turnier bestreitet: Stefanos Tsitsipas, Daniil Medwedew und Alexander Zverev waren vor Berrettini ins Halbfinale eingezogen.

Der Österreicher hat sich gegen den Italiener nichts vorzuwerfen, spielte gut. "In diesen Regionen, im Viertelfinale eines Masters, gibt es auch Matches, wo man gut spielt und verliert", sagte er nach der Partie. Es wäre klar gewesen, dass das Match eng wird. "Er serviert sehr gut und ist generell sehr gut im Moment. Kleine Details entscheiden, so war es auch am Ende", meinte Thiem.

Was fehlte, war die letzte Konsequenz im ersten Satz, als er im verflixten siebenten Game Break-Chancen nicht nützte und dann im Tie Break eine 3:0-Führung hergab und dem Italiener in der Folge sechs der nächsten sieben Punkte überlies. Und selbst dann wehrte der Österreicher vier Satzbälle ab. Der fünfte reichte dann aber für den Italiener.

Im zweiten Satz servierte dann der Italiener hinterher. Und Berrettini machte das Break - ausgerechnet im siebenten Game, also jenem, in dem Thiem im ersten Satz seine Chancen ausließ. Berrettini ließ in der Folge bei eigenem Service nichts anbrennen. Der dritte Matchball entschied dann zugunsten Berrettinis.

Für Diskussion sorgte im letzten Game eine abgelehnte Challenge Thiems, der ein klares Service ins Out beanstandete - allerdings mit Zeitverzögerung. Mit zu viel Zeitverzögerung, wie der Stuhlschiedsrichter entschied.

"Im Tiebreak hatte ich vielleicht zwei kleine Dummheiten, dann ist es ein wenig in seine Richtung gelaufen", analysierte der Niederösterreicher. Er reise nach "zwei Superwochen" nun am Samstag zurück nach Hause. Thiem blickte dem Turnier in der Wiener Stadthalle (ab 21. Oktober) hoffnungsvoll entgegen. "Ich bin froh, dass ich im Moment gut spiele. Es ist das erste Mal seit langer Zeit, dass ich in guter Form ins Wien-Turnier komme. Das ist für mich eines der größten Highlights jedes Jahr. Ich will da meine gute Form fortsetzen und hoffe, dass es in der Tonart weitergeht."

Im Halbfinale von Shanghai kommt es nun zum Duell zwischen Zverev und Berrettini - gleichzeitig ein Duell um das Ticket für die ATP-Finals in London, das freilich beide wollen. Thiem hat sein Ticket bereits in der Tasche.

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Trotzdem Hut ab... stark gespielt in Asien 💪

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