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Olympische SpieleFür Weratschnig und Oschmautz geht es schon nach Japan

Wildwasser-Asse Nadine Weratschnig und Felix Oschmautz reisen mit Zuversicht nach Tokio.

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Nadine Weratschnig kann den Beginn der Olympischen Spiele kaum mehr erwarten © GEPA pictures
 

Österreichs Kanuten heben heute um 13.20 Uhr von Wien aus Richtung Tokio ab. Im Flieger sitzen mit Nadine Weratschnig und Felix Oschmautz zwei Kärntner Olympiahoffnungen. Das offizielle Gewand der österreichischen Mannschaft holte Oschmautz im Büro des Olympischen Komitees in Wien ab, Weratschnig bekam den vollen Koffer vor die Haustüre geliefert.

In Japan wartet ein 14-tägiges Camp auf der Olympiastrecke, bevor der Einzug in das Olympische Dorf für die Kanuten erfolgt. „Es sind alle Nationen im Camp dabei“, erzählt die Canadier-Einer-Spezialistin. Da auf sie nun zwei harte Trainingswochen zukommen, hat sie die letzte Phase der individuellen Vorbereitung mehr dem mentalen Faktor untergeordnet. „Mir war es auch wichtig, Zeit mit der Familie und Freunden zu verbringen, da wir in den nächsten Wochen in einer Blase leben müssen. Außer Hotelzimmer und Trainingsstätten werden wir nicht viel mehr zu Gesicht bekommen“, erzählt Weratschnig. Sie fliegt mit Zuversicht nach Japan, will sich keinen Medaillendruck auferlegen. „Das Finale will ich schaffen, ein Top-Fünf-Resultat peile ich an. Sollte mir im Finale ein fehlerfreier Lauf gelingen, ist was möglich“, sagt die 23-Jährige.

Gutes Gefühl

Mit der 58-teiligen Olympia-Ausrüstung, die einen Wert von 3900 Euro darstellt, ist Oschmautz „sehr zufrieden. Das Paket ist lässig, man fühlt sich sofort wohl in den Sachen“. Der 21-jährige Informatik-Student hat mit seinem ersten Weltcup-Podest, dem zweiten Platz in Markkleeberg (GER) bei der Olympia-Generalprobe, vor seiner Premiere im Zeichen der fünf Ringe bereits ein sportliches Ausrufezeichen gesetzt.

Felix Oschmautz im offiziellen Olympia-Outfit Foto © (c) GEPA pictures

„In den vergangenen zwei Wochen habe ich in der Heimat nochmals voll trainiert, alles aus mir herausgeholt, weil wir in Japan genügend Zeit zum Erholen haben“, verrät der Maria Saaler, der die Strecke in Tokio „sehr gut kennt. 2019 waren wir hier bei der Olympia-Generalprobe und damals wurde ich Dritter. Danach konnten wir noch einmal hier trainieren“. Obwohl er bereits zwei Impfungen mit AstraZeneca erhalten hat, muss Oschmautz „in die Bubble, die erste gleich nach der Ankunft, wenn wir im Trainingslager sind und die zweite erwartet uns ab 19. Juli im Olympischen Dorf. Die Japaner machen keinen Unterschied zwischen Geimpften und Nichtgeimpften.“

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