Enttäuschend verlief der Start in den ersten Grand Prix seiner Formel-1-Karriere für Rookie Isack Hadjar. Der Franzose hatte sich in seinem Racing Bull im Qualifying Startplatz elf gesichert und somit beste Chancen auf WM-Punkte zum Auftakt. Doch auf den Straßen Melbournes war das Rennen dann nach wenigen Sekunden vorbei.
Aus in Aufwärmrunde
Nach starken Regenfällen ging es pünktlich in die Aufwärmrunde, in der das Missgeschick passierte. Hadjar verlor bereits nach wenigen Metern die Kontrolle über sein Auto und landete im Reifenstapel. Das Heck schlug relativ heftig ein, weshalb ein Weitermachen unmöglich war.
Völlig geknickt verließ der 20-Jährige seinen Boliden und spazierte zurück in die Team-Hospitality. Auf dem Weg dorthin bekam er auch Trost von Weltmeister-Papa Anthony Hamilton, Vater des siebenfachen Champions Lewis Hamilton. „Das ist der schlimmste Moment meiner Karriere“, verriet Hadjar. „Da ist es schön, wenn man Trost bekommt von einem, der weiß, was harte Zeiten sind.“
Chaotische erste Runde
In der ersten offiziellen Runde erwischte es dann einen weiteren Rookie. Alpine-Fahrer Jack Doohan verlor ebenfalls die Kontrolle über das Auto und krachte bei hoher Geschwindigkeit in die Wand. Der Australier blieb unverletzt. Als Folge kam das Safety Car auf die Strecke. Dennoch gab es wenige Sekunden später einen weiteren Ausfall. Carlos Sainz kam in der letzten Kurve ins Schleudern und crashte mit seinem Williams. Auch für ihn ging es nicht weiter.
Altmeister Fernando Alonso im Aston Martin erwischte es dann in der 34. Runde. Der Spanier verlor die Kontrolle und knallte gegen die Streckenbegrenzung. Glücklicherweise blieb auch er unverletzt. Es folgte eine weitere Safety-Car-Phase.
Am Ende des Rennens wurde der Regen wieder stärker und das machte sich auch auf der Strecke bemerkbar. Nach Ausritten der beiden Rookies Liam Lawson (Red Bull) und Gabriel Bortoleto (Sauber) musste das Safety Car erneut auf die Strecke.