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MotoGP in KatarFakten & Zahlen: Das müssen Sie zum Saisonauftakt wissen

Um 19 Uhr (Servus-TV live) fällt auf dem Losail International Circuit die Startflagge für die neue MotoGP-Saison. Ein paar Überraschungen gab es schon im Vorfeld.

Polesetter "Pecco" Bagnaia © KK/Ducati Corse
 

Gut, mit einer Ducati auf dem ersten Startplatz hätte man rechnen können. Experte tippten aber eher auf Jack Miller, der am liebsten jedes Rennen gewinnen will. Aber mit einer erstaunlichen Zeit von 1:52,772 verbessert ausgerechnet der jüngere Francesco "Pecco" Bagnaia den bisher von Marc Marquez gehaltenen Rundenrekord. Und der Italiener fuhr damit auch zum ersten Mal auf eine Pole-Position.

Saisonübergreifend ist Bagnaia auch der sechste Pole-Mann im sechsten aufeinanderfolgenden Rennen. Eine Serie, die im Vorjahr mit dem GP von Aragon (Fabio Quartararo) begonnen hat. Es folgten Nakagami (Teruel), Pol Espargaro (Europa), Franco Morbidelli (Valencia) und Miguel Oliveira (Portugal).

Fabio Quartararo startet seit seiner Pole in Aragon zum ersten Mal wieder aus der ersten Startreihe. Und der vierte Platz von Valentino Rossi ist das beste Qualifikationsergebnis in Losail seit 2010. Zeichen, wie gut Yamaha aufgeholt hat, vor allem auch in puncto Höchstgeschwindigkeit.

Erstaunen löste freilich auch der Geschwindigkeitsrekord von Johann Zarco im freien Training am Samstag aus. 362,4 km/h, mehr als 100 Meter in der Sekunde - so schnell ist nie zuvor ein MotoGP-Pilot unterwegs gewesen.

362 km/h. Das ist schon sehr beeindruckend. Eine Kombination aus Ducati und Zarco. Mit meiner Yamaha wäre ich auch gerne so schnell

Valentino Rossi zum Highspeed-Rekord von Johann Zarco

Ein Sprung nach vorne scheint auch Aprilia gemacht zu haben. Der achte Startplatz von Aleix Espargaro ist das beste Trainingsergebnis in Losail.

Und erstaunlich ist auch, dass Takaaki Nakagami der schnellste Honda-Pilot war. Als Elfter war er schneller als die Werksfahrer von Repsol Honda, Pol Espargaro und Stefan Bradl.

KTM setzt hingegen alles auf das Rennen am Sonntag. Das Renntempo sollte passen, im Qualifying waren sie zu langsam. "Der 15. Platz ist sicher nicht das Ergebnis, das wir erhofft haben, etwas weit von unserem Ziel entfernt. Aber im dritten und vierten freien Training sah es nicht so schlecht aus, dass sollte im Rennen für eine Verbesserung sorgen", meinte Miguel Oliveira, der beste KTM-Pilot.

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