„Drei Pflichtsiege“ forderte Sportchef Herbert Hohenberger zum Start ins Jahr 2026. Den ambitionierten Worten, guten Vorsätzen ließ die Mannschaft von Pierre Allard allerdings weitere Enttäuschungen folgen, verlor nach dem 0:3 in Linz auch in Wien beim nächsten direkten Gegner ums Pre-Play-off und rangiert nach der zwölften Pleite im 14. Spiel nur mehr auf Platz zehn. Und das, obwohl Wien gegen vollzählige Adler ganze sieben Stammkräfte hatte vorgeben müssen. Ein Punkt trennt Villach im Moment – bei einem Spiel weniger als die Konkurrenz – vom Saisonaus nach dem Grunddurchgang. Es überraschte ob der Brisanz die wenigsten, dass das Aufeinandertreffen in Kagran ein phasenweise recht zerfahrenes war. Aus Angst vor (entscheidenden) Fehlern. Den ersten beging, obwohl die Villacher mehr Spielanteile hatten, der VSV. So ließ man Caps-Youngster Felix Koschek (20) alleine vor dem Tor gewähren, der verwertete seinen eigenen Rebound gegen Rene Swette zum 1:0. Swette hatte den Vorzug gegenüber Joe Cannata erhalten, der nach der Rückkehr von Guus van Nes der Legionärsregel (maximal zehn im Lineup) zum Opfer gefallen und daheim geblieben war.
Vienna Capitals – VSV 5:2
Der VSV befindet sich weiter im freien Fall
Auch in Wien gab es für die Adler keine Punkte, sondern die nächste Pleite gegen einen direkten Gegner im Überlebenskampf in der ICE Hockey League.
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