Die Chance war nur mehr gering. Dessen war sich auch der WAC bewusst, dennoch hat die Mannschaft von Didi Kühbauer nochmal alles versucht, in Graz bestehen zu können. Nachdem es lange nicht nach einer spannenden Angelegenheit ausgesehen hatte, überschlugen sich in der Schlussphase plötzlich die Ereignisse und dem WAC reichte plötzlich ein Tor zum nicht mehr möglich gehaltenen Titel. Dabei startete der WAC nicht sehr vielversprechend in die Partie, fast schon wie in einem Spiegelbild zur Vorwoche gegen die Wiener, agierten die Wolfsberger auch dieses Mal äußerst nervös. Unzulänglichkeiten im Spielaufbau und Zweikampfschwäche, eigentlich die starken Tugenden des WAC über die ganze Saison, zogen sich wie ein roter Faden durch die gesamte erste Halbzeit.
Sturm - WAC 1:1
Kühbauer: „Meine Burschen sind auch Meister“
Ein Tor hätte dem WAC zum Double gereicht, doch die Grazer verteidigten nach dem Ausgleich zu souverän und sind erneut Meister. Trotz der grandiosen Saison bleibt somit ein bitterer Beigeschmack.
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