Vergangene Saison stach Austria Klagenfurt mit zahlreichen (und oft ungerechten) Ausschlüssen heraus, heuer hingegen sprechen andere Statistiken für die Violetten. Die Kärntner erzielten bisher neun Kopfballtore – so viele wie kein anderes Team in dieser Saison der Bundesliga und fast doppelt so viele wie in der gesamten Vorsaison (5). Mittelfeldregisseur Christopher Cvetko hat diesbezüglich eine Erklärung parat: "Wir sind körperlich eine relativ große Mannschaft, was ein Vorteil ist. Noch dazu legt der Coach viel Wert auf jene Art von Zweikämpfen, so auch in der Luft", unterstreicht der 25-Jährige.

"Verstecken werden wir uns garantiert nicht"

Angesprochen auf den Heimsieg in der letzten Saison gegen die Millionentruppe aus Salzburg, weiß Cvetko um das mögliche Erfolgsrezept. "Wir müssen unangenehm und noch aggressiver als sonst agieren und dürfen keinem Zweikampf aus dem Weg gehen. Wir müssen enge Pässe vermeiden, sodass sie nicht ins Pressing kommen. Eines ist klar, wir müssen über unsere Grenzen hinausgehen. Verstecken werden wir uns aber garantiert nicht, sondern alles raushauen, was im Tank noch drinnen ist."

Bezüglich der Vertragsverhandlungen will sich der Leistungsträger der Kärntner erst in der Winterpause festlegen, "aber grundsätzlich kann ich es mir schon gut vorstellen, zu bleiben. Doch zuvor liegt der Fokus rein aufs Spielerische".