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Austria KlagenfurtChristopher Cvetko: "Tirol wird zu zittern anfangen"

Austria Klagenfurt bleibt nach dem 3:1-Sieg gegen die Juniors OÖ Wacker Innsbruck auf den Fersen. Cvetko gegen Liefering gesperrt.

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Christopher Cvetko traf heuer zum zweiten Mal
Christopher Cvetko traf heuer zum zweiten Mal © GEPA pictures
 

Pflichtsieg ist nicht gerade der Lieblingsbegriff eines Fußballers, insbesondere, wenn einer Mannschaft noch drei weitere dieser Sorte bevorstehen. Mit dem 3:1-Heimerfolg von Austria Klagenfurt gegen die Juniors OÖ haben die Kärntner jedenfalls die Pflicht mit Bravour erfüllt. Gleich zu Beginn der Partie übernahmen die Kärntner das Kommando und wussten, dass sie ihrer Favoritenrolle gerecht werden müssen. Die Hausherren agierten abgebrüht, geduldig und erarbeiteten sich spielerische Vorteile. Und so klingelte es nach einer halben Stunde Spielzeit: Nach einem weiten Einwurf von Simon Straudi stellte sich die Juniors-Abwehr extrem ungeschickt an, sodass Alex Andersson (31.) die 1:0-Führung klarmachte.

Die Freude darüber wurde jedoch augenblicklich zunichtegemacht, als die Oberösterreicher einen Patzer von Kosmas Gkezos eiskalt zum 1:1 (37.) ausnutzten. Die Austria ließ sich aber nach klarer Überlegenheit keineswegs aus dem Konzept bringen. Kurz vor dem Pausenpfiff war es Christopher Cvetko (43.), der mit einem sehenswerten Distanzschuss die Violetten erneut in Führung brachte. Es war der zweite Saisontreffer des Kärntners, der sich ans Toreschießen schön langsam gewöhnen könnte.

Es war zwar keine überragende Partie, aber die Leidenschaft war da“, erklärt Cvetko, der andeutet, dass jedes Spiel nun einem Pflichtsieg gleicht, „denn wir wollen aufsteigen und dann muss uns der Druck bewusst sein. Wir müssen alles gewinnen. Ich bin überzeugt, wenn wir weiter so abliefern, werden die Tiroler zu zittern anfangen. Ja, klar hofft man, dass sie mal etwas liegen lassen. Doch wenn wir unsere Aufgaben erfüllen, können wir uns zumindest nichts vorwerfen.

"Wir suchen früher die Entscheidung"

Absolut nichts zum Vorwerfen hat sich Mittelfeldregisseur und Leistungsträger Patrick Greil, der mit seinem Tor zum 3:1 (66.) alles in geordnete Bahnen brachte. „Wir spielen aktuell unsere Spiele souverän zu Ende, suchen früher die Entscheidung und drücken nach. Die Schwächephasen haben wir zusätzlich minimiert“, sagt der Topvorlagengeber der Austria, der wie Cvetko verriet, dass die Partie viel Substanz gekostet hat. „Sie war intensiv, dazu kamen die wärmeren Temperaturen. Es war anstrengend, jetzt müssen wir schnell alle Kräfte mobilisieren.“

Es geht also weiter ums Eingemachte. Die Pacult-Elf bleibt dem schärfsten Konkurrenten um den Aufstieg, Wacker Innsbruck, dicht auf den Fersen. Verschnaufpause gibt es keine, denn bereits am Mittwoch gastieren die Klagenfurter bei Spitzenreiter Liefering. „Sie sind ein Team, das viel mit Pressing/Gegenpressing agiert. Deshalb wird es entscheidend werden, dass wir den Kampf annehmen, aber dennoch die spielerische sowie taktische Lösung finden. Nur so können wir sie knacken. Auch sie sind nicht immer so geordnet, diese Chancen müssen wir dann nützen“, sagt Cvetko, der gegen die Jungbullen aufgrund seiner fünften Gelben zum Zuschauen verdammt wird.

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hermyne
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Meine Prognose

Am kommenden Mittwoch ist der Aufstiegstraum für diese Saison endgültig ausgeträumt.