Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Nach 1:2-NiederlageMicheu: "Wir scheitern immer wieder an uns selbst"

SK Austria Klagenfurt musste sich den Juniors OÖ mit 1:2 geschlagen geben. Schiedsrichter Gmeiner erwischte nicht seinen besten Tag. Coach Micheu sah zum Schluss noch Gelb-Rot.

© GEPA pictures
 

Wieso schafft es Austria Klagenfurt nicht, ihre Heimstärke auch auswärts aufs Spielfeld zu bringen? Einmal mehr scheiterten die Waidmannsdorfer daran, ihre Überlegenheit in Tore umzuwandeln. Hektik stand bei beiden Mannschaft zu Beginn im Vordergrund, wobei die Austria das Spiel absolut unter Kontrolle hatte und Markus Pink die Führung knapp vor Augen. Doch völlig gegen den Spielverlauf gingen die Juniors in der 25. Minute in Führung. Die Kärntner haderten mit dieser Elfmeter-Entscheidung. Zurecht, wie Trainer Robert Micheu andeutet: „Es ist wirklich bitter. Wir haben Chancen und sie bekommen mit dem ersten Angriff, wie aus dem Nichts, einen Elfmeter zugesprochen, der meiner Meinung keiner war.

Und es kam noch schlimmer, denn die Oberösterreicher legten prompt nach. Bei dieser Aktion machten die Klagenfurter allerdings keine gute Figur. „Da haben wir uns richtig dumm angestellt“, sagt Micheu deutlich. Trotz des 0:2-Rückstandes ließen sich die Gäste nicht aus dem Konzept bringen und so erzielte Pink kurz vor der Pause den Anschlusstreffer. Nach Wiederanpfiff fehlten den Violetten diese so wichtigen Nadelstiche - da ging das Debüt von Heimkehrer Fabian Miesenböck glatt unter. „Wir müssen viel entschlossener sein, denn an Chancen mangelt es nicht.

Im Finish noch auf die Tribüne

Und auch wenn die Klagenfurter bis zum Ende kämpften, konnte die Niederlage nicht mehr verhindert werden. Für Micheu hieß es indessen ab auf die Tribüne. Der Globasnitzer sah wegen Kritik Gelb-Rot. Doch nicht genug, denn auch Simon Straudi musste im Finish das Spielfeld verlassen. „Lächerlich, das war nur ein Zweikampf“, so der Trainer.

Schiedsrichter Gabriel Gmeiner erwischte definitiv nicht seinen besten Tag. Einige Entscheidungen waren höchst umstritten. „Ich hab ihn einfach nur gefragt, wieso er am Schluss keinen Elfmeter gegeben hat. Er meinte daraufhin, dass ich mit meiner Aussage seine Autorität untergrabe und schon sah ich rot. Doch letztlich scheitern wir immer wieder an uns selbst.“

Aufstellung Austria: Menzel; Gkezos, Paul (41. Straudi), Mahrer, Jaritz (78. Markelic); Greil, Cvetko, Rusek (67. Hütter), Hadzic (46. Miesenböck); Pink, Pecirep (76. Markoutz). 

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

georgXV
1
1
Lesenswert?

bitte NICHT vergessen !!!

im Vergleich zu den Zeiten des äußerst fragwürdigen Präsidenten Peter Svetits, hat die Austria insgesamt eine wirklich sehr, sehr positive Entwicklung vollbracht.

Oreidon
0
7
Lesenswert?

Trainer

Wie wäre es mal mit einem richtigen Profitrainer? Die sportliche Vita von Micheu ist ja weder als Spieler noch als Trainer besonders herausragend.

one2go
0
7
Lesenswert?

Verstärkung

Pink und jetzt Miesenböck sind wahrlich KEINE Verstärkungen - nur Mitläufer, die sonst kein anderer Verein verpflichtet hätte!!!!👎

Peterkarl Moscher
0
11
Lesenswert?

Wahrheit tut weh !

Riesen Kader, mehr Quantität als Qualität, Riesen Betreuerstab und keine
Spielqualität speziell ab Minute 80. So wird das nichts zu hohe Kosten
und kein Nutzen!

OE39
1
15
Lesenswert?

Das wars

mit dem Aufstieg. Aber so hat man oben eh nix verloren. Die Neuzugänge waren wieder mal nur Mitläufer. Vielleicht kann man eine Passübung im Training eingeschoben werden. Weil die kamen fast nie an. Meistens unverwertbar für den jeweiligen Adressaten.

Selfie
4
3
Lesenswert?

👆

Am 12. Spieltag zu sagen „das war’s mit dem Aufstieg“ ist schon sehr pessimistisch....

OE39
0
11
Lesenswert?

Leider

ist halt keine Entwicklung in der Mannschaft zu sehen. Darum pessimistisch. Es geht halt einfach nichts voran in Sachen Taktik und Spielintelligenz. 1-2 Angriffe der Gegner reichen meist, um Punkte zu verlieren. Da kann man selbst 80% Ballbesitz haben mit hin und her Geschiebe und jede Menge Fehlpasses ins Nirwana. Weiß nicht, was sich im Winter ändern soll, damit es im Frühjahr besser wird. Jetzt hätte man wochenlang Zeit gehabt für ein Feintuning. Erinnere mich noch gerne an wunderschönes schnelles UND präzises Direktspiel aus dem Vorjahr, wo den Gegnern schwindlig wurde dabei. Kann doch nicht alleine am Abgang von Aydin liegen. Wenn es der Trainer nicht schafft, dann muss man ihn leider in Frage stellen. Auch wenn ich gehofft habe, dass es nicht passiert, weil er ja überaus sympathisch ist. Aber ständig nur mit dem Schiri hakeln statt die eigenen Hausaufgaben zu machen bringst jetzt auch nicht.