Der Tabellenzweite, Neumarkt, empfängt am Samstag den Spitzenreiter St. Lorenzen/Kn. zum Topspiel. Doch neben dem sportlichen Aspekt steht vor allem das Duell auf der Trainerbank im Fokus. Neumarkts Georg Harding trifft auf seinen langjährigen Mannschaftskollegen Robert Früstük. Beide Trainer können auf eine lange Profi-Karriere als Spieler zurückblicken und absolvierten 98 gemeinsame Spiele für den DSV Leoben. Doch die beiden verbindet viel mehr als lediglich eine gemeinsame Station. „Ich war vier Jahre lang Untermieter bei der Familie Früstük und Roberts Frau hat mich bestens bekocht“, sagt Harding. Robert Früstük setzt noch einen drauf: „Ich bin auch Georgs Trauzeuge.“ Im Laufe der Jahre erlebten Harding und Früstük viele unvergessliche Momente. „Ich erinnere mich an ein Auswärtsspiel gegen den LASK. Georg bekam die rote Karte und musste in die Dusche. Er war noch nicht mal in der Dusche, kam ich schon nach mit der nächsten Roten“, sagt Früstük. Beide zählten zu physisch starken Zweikämpfern, die auch mal laut am Platz wurden. „Ich kenne kaum Spieler, die so komplett sind, wie Robert es war. Aber Gott sei Dank gibt es solche Typen wie uns nicht mehr, sonst gäbe es am Samstag eine Schlacht auf dem Feld“, sagt Harding, dessen Cousin Jürgen Säumel in der vergangenen Woche auf Heimatbesuch beim TSV Neumarkt war.