WM-QualifikationSchottland lässt sich von Österreich-Niederlage in Israel nicht blenden

Österreich trifft heute im Zuge der WM-Qualifikation im Ernst-Happel-Stadion auf Schottland. Anstoß ist um 20.45 Uhr.

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David Alaba trifft mit dem Nationalteam auf Kieran Tierney und Co.
David Alaba trifft mit dem Nationalteam auf Kieran Tierney und Co. © GEPA pictures
 

Schottlands Fußball-Teamchef Steve Clarke hat vor dem WM-Qualifikationsmatch am Dienstag in Wien Respekt vor der österreichischen Mannschaft gezeigt. Die ÖFB-Auswahl verfüge über hohe Qualität, diesbezüglich dürfe man sich vom 2:5 in Haifa nicht blenden lassen. "Das war ein sehr komisches Spiel. Österreich hätte in der ersten Hälfte drei, vier, fünf Tore schießen können, Israel war eiskalt" sagte Clarke.

Außerdem meinte der 58-Jährige: "Die Österreicher werden sich dieses Spiel anschauen und sich wundern, warum sie nicht gewonnen haben." Durch das "unerwartete Resultat" habe sich die Dynamik in der Gruppe geändert, so Clarke.

Der Coach stellt sein Team auf einen hochmotivierten Gegner ein. "Sie haben ein sehr gutes Team, das haben sie bei der EM gezeigt, wo sie Italien große Probleme bereitet haben. Sie wollen am Dienstag sicher zeigen, dass sie besser sind, als das Ergebnis gegen Israel vermuten lässt."

Mittelfeldspieler Callum McGregor hofft im Happel-Stadion auf zumindest einen Punkt für die Schotten. "Wenn wir Zweiter werden wollen, dürfen wir nicht verlieren. Aber dafür benötigen wir eine Top-Leistung", betonte der Celtic-Profi.

Schottland liegt in Pool F nach fünf von zehn Runden auf Rang drei, zwei Punkte hinter Israel und einen Zähler vor Österreich. Der Zweite spielt im März 2022 im WM-Play-off um ein Ticket für die Endrunde in Katar. Der noch makellose Spitzenreiter Dänemark ist mit fünf Punkten Vorsprung auf Israel bereits enteilt.

Kommentare (3)
Lodengrün
0
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Gegen

die Schotten ist für sie ein MUSS. Das sehe ich leider nicht. Zunächst nicht verlieren würde ich einmal sagen.

neuernickname
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14
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Find ich vernünftig von den Schotten

Ich glaub, wir Österreicher sind die einzigen Fußball-Genies der Welt, die als Sieger AUF den Platz gehen und als Verlierer RUNTER. Das ist eine spezifisch österreichische Blödheit, vorher zu feiern und dann zu jammern.

Das zumindest könnten wir uns mal abgewöhnen. Sogar die Deutschen haben schon eingesehen, dass sie im Fußball auch nur Sterbliche sind.

bundavica
0
6
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Wirklich

treffend formuliert und erkannt. 👌👌👌👌👍👍👍