Hartberg befindet sich nach wie vor auf der Suche nach einem Nachfolger von Bakary Nimaga. Der 26-Jährige spielte in den vergangene zwei Jahren 49 Spiele für den TSV und war Hirn und Herz im zentralen Mittelfeld.

Jetzt könnte der Nachfolger gefunden sein: Und er heißt möglicherweise wieder Bakary Nimaga. "Er ist zurück zu seinem alten Beratern gewechselt und der hat mit mir Kontakt aufgenommen, wie es ausschaut", sagt Sportdirektor Erich Korherr. Am vergangenen Freitag hat dieses Gespräch stattgefunden.

Die Hartberger sind freilich nicht abgeneigt, Nimaga wieder unter Vertrag zu nehmen. "Es hängt natürlich sehr viel davon ab, wie fit er ist und was er in den zwei Monaten gemacht hat", sagt Korherr. "Wenn er erst im Winter matchfit ist, werden wir ihn nicht unter Vertrag nehmen. Er muss uns bald helfen können."

Sonst würde aber nicht viel gegen eine neuerliche Verpflichtung des 1,89-Meter-Mannes aus Mali sprechen. "Er hat einen Supercharakter, hat toll zur Mannschaft gepasst. Dass er kicken kann, ist ohnehin bekannt", sagt Korherr. Heute nimmt wird Korherr wieder Kontakt mit Nimagas Berater aufnehmen. Schon als Nimaga im Sommer 2019 das erste Mal zu Hartberg wechselte, zog sich der Transfer: Damals sagt der 26-Jährige zuerst ab, um sich dann doch wieder zu melden und in weiterer Folge zu unterschreiben.

Heute wird auch das nächste Kapitel um den Transfer von Nemanja Belakovic geschrieben. "Uns wurde gesagt, der Spieler ist nur anzumelden, das war offensichtlich nicht der Fall." Es fehlt die Freigabe von Spartaks Jurmala, Belakovics letztem Verein. Angeblich schulden die Letten dem 24-jährigen Mittelstürmer Geld. Heute wird der Serbe von der FIFA angehört, dann entscheidet der Weltverband ob Belakovic zu Hartberg wechseln darf oder doch bei den Letten bleibt. "Wir können da nur abwarten", sagt Korherr. "Die Situation ist leider völlig undurchsichtig." Sollte der Weltverband nicht zugunsten des 24-Jährigen entscheiden und der Stürmer nicht zu Hartberg wechseln, werden sich die Oststeirer auch auf dieser Position noch einmal umschauen.