Es war kein alltäglicher Fußballabend in Hartberg. Gegen Rapid gewannen die Oststeirer nach einer hitzigen Partie und brutalen Ausschreitungen des Gästeblocks vor Spielbeginn am Ende verdient mit 2:1. Wirklich spannend wurde es nach Toren von Elias Havel und Muharem Huskovic nur, da die blau-weiße Defensive die Hütteldorfer zum Anschlusstreffer einlud. „Wir haben es uns selbst schwer gemacht. Das Gegentor war unnötig, aber ich kann der Mannschaft nur ein Kompliment aussprechen, weil sie über 90 Minuten alles reingeworfen hat.“

Schmid mit Lob an das Team

Von Beginn an machten die Steirer vor 4488 Zuschauern eine gute Figur und waren voll in der Partie. „Wir sind gut gestanden, haben Rapid eigentlich über 90 Minuten kontrolliert. In der zweiten Hälfte waren wir im Konterspiel dann richtig gefährlich. Ich hoffe, dass uns das jetzt einen richtigen Schub in die richtige Richtung gibt“, sagte der Trainer nach dem 2:1. „Uns war klar, dass Rapid zu Beginn kommen wird. Wir haben dagegen gehalten und Passwege zugestellt. Rapid war ziemlich planlos und es war schon ein sehr reifer Auftritt, auch wenn wir vorne noch effizienter werden können.“

Die lange Pause vor der Partie habe die Vorbereitung nicht erleichtert. Für das Verhalten des Rapid-Anhangs hat der Wiener keinerlei Verständnis. „Es gibt wenig dazu zu sagen. Das ist so weit entfernt von normalem Verhalten. Man muss sich als Bundesliga einmal überlegen, ob das immer die richtigen Maßnahmen sind.“