Nach der jeweils langen Ära von Christian Gratzei und Jörg Siebenhandl hat sich beim SK Sturm seit drei Jahren die Herangehensweise für die Torhüterposition geändert. Der ehemalige Sport-Geschäftsführer Andreas Schicker verzichtete fortan auf Einser-Schlussmänner, die fix bei den Grazern unter Vertrag stehen. Die Begründung klang schlüssig. Um die gewünschte Qualität zu bekommen, bräuchte es einen tiefen Griff in die schwarz-weiße Kassa. Dazu sei die Bereitschaft, international hohe Ablösesummen für Torhüter zu zahlen, im Vergleich zu Feldspielern sehr gering.