„Wir müssen uns selber bei der Nase nehmen“, hatte GAK-Trainer Ferdinand Feldhofer nach der 0:3-Derbyniederlage gegen Sturm in der fünften Bundesliga-Runde gesagt. Nach der Länderspielpause Anfang September nahm er für das Duell gegen BW Linz dann gleich fünf Änderungen – wenngleich nicht zur Gänze freiwillig – in der Startelf vor. So durften etwa Thorsten Schriebl, Christian Lichtenberger oder Alexander Hofleitner erstmals in dieser Saison von Beginn an ran – die beiden Ersteren zugleich zum letzten Mal. Denn genutzt hat das am Ende bekanntlich wenig: Die Linzer setzten sich im Kellerduell klar mit 3:0 durch und verbannten die Rotjacken an die letzte Tabellenposition, wo sie bis heute weiter ohne Dreier verharren. Auch Feldhofer weiß: „Wir haben nach der letzten Länderspielpause einige Positionen verändert, das hat nicht so gut funktioniert, wie wir wissen.“