Im Spiel zwischen GAK und Austria Wien (2:2) waren enge Entscheidungen, inklusive VAR-Intervention, seitens des Schiedsrichter-Teams zu treffen. Aleksandar Dragovic war mit der Leistung nicht wirklich zufrieden und fand nach dem Spiel energische Worte: „Ein großes Kompliment an den Schiedsrichter! Beim 1:1 so eine große Fehlentscheidung zu machen und keinen Elfer zu geben, ist unglaublich. Sie sollten sich auch hinterfragen. Woche für Woche machen sie solche Fehlentscheidungen. Da sollte sich auch einmal die Bundesliga etwas überlegen“, schimpfte der Abwehrchef der Austria. Der Kapitän spricht von zwei verlorenen Punkten, nimmt in seinem Resümee auch seine Kollegen in die Verantwortung: „Wir sind auch selber schuld, wir haben aus zwei Torchancen zwei Gegentore bekommen.“ Zum späten Ausgleichstreffer sagte Dragovic: „Großes Kompliment, dass wir am Ende noch das 2:2 gemacht haben.“
Schiedsrichter Stefan Ebner entschied nach einem Handspiel von Jacob Italiano auf Elfmeter und nahm diese Entscheidung nach Intervention von VAR Manuel Schüttengruber zurück.
Sarkaria hält sich zurück
Der 34-Jährige ist bekannt für seine klaren Worte in Richtung der Unparteiischen. Teamkollege Manprit Sarkaria ärgerte sich auch über zwei verlorene Punkte, angesprochen auf die Schiedsrichter-Leistung sagte der 28-Jährige: „Bei den Schiedsrichtern halte ich mich raus. Aber bei der Handregel ist immer etwas anders.“
Trainer Stephan Helm springt Dragovic hinsichtlich seiner Kritik an die Seite und erklärt: „Drago ist emotional und das muss man verstehen. Er hat nach dem Match 180 Puls und muss seine Leistung bringen. Ich finde, das muss man nicht zu breit treten. Ich habe auch gesagt, dass ich mit der Entscheidung nicht einverstanden bin. Ich weiß aber, dass es schwierig ist.“ Helm versteht bei dem Handspiel von Jacob Italiano nicht, warum sich der VAR eingeschaltet hat. Schließlich sei keine klare Fehlentscheidung vorangegangen.