In der hektischen Schlussphase im Grazer Stadtderby sah GAK-Trainer Rene Poms von Schiedsrichter Harald Lechner die Rote Karte – eine, für die sich der Senat 1 beim Trainer der Rotjacken übrigens entschuldigt hat. An der Sperre für das finale Spiel im Grunddurchgang ändert das aber nichts mehr.
Einen Meter hatte Poms die Coaching-Zone verlassen, um mit dem vierten Offiziellen Markus Hameter zu sprechen. „Kritik“, urteilte Lechner und zeigte Rot – und als Hameter erklärte, dass Poms nicht kritisiert hätte, wurde die Begründung eben auf Verlassen der Coachingzone geändert.
In Hütteldorf geht Poms davon aus, dass er im Stadion einen Platz finden wird. „Da werde ich mir das Spiel auch anschauen.“ Wo genau steht freilich noch nicht fest. Bis 90 Minuten vor dem Spiel darf der Trainer dann auch Kontakt haben mit Mannschaft und Trainerteam – danach nicht mehr. „Wir erarbeiten uns aber ohnehin alles über die Trainingswoche. Wenn die Mannschaft dann aufläuft, wissen alle, was sie zu tun haben.“
„Was draußen auf der Bank passiert, ist kein entscheidender Faktor“
Im großen Stadion und der „lauten Atmosphäre“ in Wien wäre es ohne schwierig von außen einzuwirken. „Da nimmt dich ohnehin kaum jemand wahr. Das ist nicht entscheidend. Entscheidend ist, was wir unter der Woche erarbeiten.“ Dann wäre es wie immer. „Dann steht die Mannschaft auf dem Feld und trifft die Entscheidungen in der Sekunde. Was draußen auf der Bank passiert, ist da kein entscheidender Faktor.“
Im Trainerstab sind die Aufgaben klar aufgeteilt. Co-Trainer Dino Skvorc wird in Hütteldorf vorne stehen. „Aber es hat jeder seine Aufgaben.“