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Ohne MessiSchlechtester Start seit elf Jahren: Barcelona unter Druck

Lionel Messi fehlt Barcelona weiter, auch am Samstag beim Heimspiel gegen Valencia. Nach drei Spielen halten die "Blaugrana" bei vier Punkten und Platz acht.

Lionel Messi
Lionel Messi © APA/AFP/LLUIS GENE
 

In der spanischen Fußball-Meisterschaft ist der FC Barcelona den Beweis noch schuldig, es wirklich auch ohne Lionel Messi zu können. Beim Heimspiel gegen den FC Valencia am Samstag haben die Katalanen erneut Gelegenheit dazu - der Superstar fehlt weiter verletzt. Ohne den Argentinier hat der Titelverteidiger den schlechtesten Saisonstart seit 2008 hingelegt.

Vier Punkte aus den ersten drei Spielen und Tabellenrang acht lassen das Barcelona-Umfeld unruhig zurück. Die Blaugrana strauchelt ohne ihr Offensivtrio Luis Suarez, Messi und Ousmane Dembele. Zuletzt schossen die Vertretungen um Antoine Griezmann bei Aufsteiger Osasuna (2:2) in der ersten Hälfte kein einziges Mal aufs Tor. "Schrecklich", befand selbst Trainer Ernesto Valverde, der längst nicht unumstritten ist.

Messi ist noch nicht beunruhigt

Messi meinte gegenüber der Zeitung "Sport" noch nicht beunruhigt zu sein, forderte aber, dass die Dinge jetzt nach der Länderspielpause "Klick machen" müssten. "Wir müssen als Team stärker werden und anfangen zu gewinnen." Er trainiere derzeit noch individuell, die Rückkehr ist offen. Nächste Woche beginnt die Champions League. "Man wird sehen, ob ich rechtzeitig für Dortmund oder Granada wieder fit bin", erklärte der 32-Jährige. Auch Dembele und Suarez werden am Wochenende noch fehlen.

Zuletzt machten Meldungen die Runde, dass der mehrfache Weltfußballer den Klub ablösefrei verlassen dürfte. Messi scheint einen Verbleib von der sportlichen Perspektive abhängig zu machen. "Ich möchte solange wie möglich in Barcelona bleiben. Barcelona ist mein Zuhause", sagte er. "Aber ich will auch keinen langfristigen Vertrag haben und dann nur deswegen hier sein. Und ich will weiter Titel gewinnen."

Valencia hat bisher punktemäßig gleich performt, Trainer Marcelino wurde am Mittwoch aber vor die Tür gesetzt. Die Trennung mit dem Erfolgscoach, mit dem sich der 2004-Meister zweimal für die Königsklasse qualifiziert und in der Vorsaison auch spanischer Cupsieger wurde, war ein Zwist mit Clubchef Peter Lim während der Sommervorbereitung vorausgegangen. Neuer Coach ist der frühere U21-Teamchef Albert Celades.

Perfekt ist der Saisonstart auch bei Real Madrid nicht verlaufen. Die Königlichen haben als Fünfter einen Zähler mehr als "Barca" auf dem Konto und empfangen am Samstag den Tabellenvierten Levante. Sommer-Starneuzugang Eden Hazard könnte nach seiner Oberschenkelverletzung sein Debüt geben. Der noch makellose Lokalrivale Atletico verteidigt seine Tabellenführung bei Real Sociedad.

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