Das Vorhaben dürfte langsam aber sicher immer konkreter werden. Nachdem Gerüchten zufolge die Austria Klagenfurt dringend Geldmittel benötigt um den Spielbetrieb fortzuführen, will nun ein Altbekannter als Investor beim Verein einsteigen. Ex-Sportchef Matthias Imhof hat sich mit Verleger Heinz Knapp und Privatier Norbert Oxee zusammengetan, um den Klub wirtschaftlich wieder in die richtigen Bahnen zu lenken. Knapp hat in der Vergangenheit die Austria schon mit einer sechsstelligen Summe gesponsert und erklärt: „Wir haben namhafte Leute großteils aus Österreich im Rücken, die finanziell gut aufgestellt sind, die den Verein in den nächsten zwei Jahren gerne so hinbringen würden, dass es keine Probleme mehr gibt.“ Sowohl mit dem Land Kärnten als auch mit der Bundesliga wurde bezüglich dessen bereits Kontakt aufgenommen. Auch Landessportdirektor Arno Arthofer ist informiert. Der Verein selbst wollte keine Details zu Gesprächen mit potenziellen Partnern verraten. Ein Kriterium muss die Austria und Hauptgesellschafter Zeljko Karajica, der das Projekt noch absegnen muss, aber wohl erfüllen. Die Übernahme müsste schuldenfrei erfolgen. Sollte dies nicht gelingen, wäre eine Insolvenz und ein Neustart in der Regionalliga wohl nicht zu vermeiden. Gegen Karajica selbst läuft ein privates Konkursverfahren, genaue Zahlen dazu wollte der Kroate nicht offenlegen.
Austria Klagenfurt
Spielergehälter bereinigt, Investoren stehen vor der Tür
Die ausstehenden Forderungen von acht ehemaligen Spielern wurden beglichen, außerdem könnte in naher Zukunft eine Investorengruppe einsteigen.
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