Besser könnte es für die Villacher Adler derzeit in der ICE-Liga nicht laufen. In den letzten vier Partien holte der VSV das Maximum von zwölf Punkten, hat sich in der Tabelle auf den vierten Platz vorgearbeitet. Bemerkenswert ist die Siegesserie vor allem deshalb, weil mit Bozen, Innsbruck und Linz drei Teams geschlagen wurden, die vor den Adlern platziert sind bzw. waren. "Wir haben in den letzten Spielen Konstanz über 60 Minuten gezeigt und auch, wenn es eng war, viele richtige Entscheidungen getroffen", fast Marco Richter zusammen.

Schon am Mittwoch müssen die Adler beim letztjährigen Viertelfinalgegner Laibach ran. Gerade der Umstand, dass sie in dieser Begegnung der Favorit sind, macht die Slowenen gefährlich. Die Villacher werden einem defensiv eingestellten Team gegenüberstehen, müssen das Spiel machen. "Unser System ist darauf ausgerichtet, dem Gegner unser Spiel aufzuzwingen, egal wie er aufgestellt ist", stellt Richter klar und fügt hinzu: "Laibach wird bis zum Umfallen kämpfen. Vor eigenem Publikum sind sie immer für eine Überraschung gut."

Richter muss sich heute, wie schon oft in dieser Saison, auf einen neuen Sturmpartner einstellen. Nach der Rückkehr von Niklas Wetzl zu seinem Stammverein Kitzbühel wird Rob Daum Kevin Moderer wieder zu Derek Joslin in die Verteidigung beordern. Johannes Tschurnig wird dadurch in die vierte Sturmlinie zu Richter und Felix Maxa aufrücken. "Ich bin das schon gewohnt. Seitdem ich in Villach bin, habe ich schon in fast jeder Konstellation gespielt. Der Trainer weiß, dass ich sehr flexibel einsetzbar bin", freut sich der gebürtige Wiener im VSV-Dress über das Vertrauen von Daum.

Blaž Tomaževič, Robert Sabolič und Marcel Rodman freuen sich besonders auf das Duell gegen ihre Landsleute. "Sicher ein besonderes und auch hochemotionales Spiel für uns, aber das Wichtigste sind drei Punkte. Wir wollen unsere Siegesserie prolongieren. Auch wenn wir wissen, dass Laibach ein starkes Team hat und sie vor allem zu Hause mit vielen lautstarken Fans im Rücken ein sehr unangenehmer Gegner sind", warnt der Co-Trainer. Ein 6:2-Heimsieg gegen Laibach leitete Anfang November übrigens die bis jetzt andauernde Siegesserie der Adler ein.