Nach dem DerbyVSV-Vorstand Schwab droht mit Konsequenzen

Nicht nur den Fans, sondern auch den Verantwortlichen der Villacher Adler platzte nach der 1:9-Derbypleite der Kragen.

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Die VSV-Fans bekundeten ihren Unmut nach der Derby-Pleite gegen den KAC © (c) Benjamin Koschat
 

Die bereits traditionell vielen Spiele um die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel stellen für die Spieler der ICE-Liga nicht nur körperlich, sondern auch mental eine große Belastung dar. Vor allem einige der vielen nordamerikanischen Imports, die das Weihnachtsfest am 25. Dezember begehen, hatten bereits in der Vergangenheit beim Feiern immer wieder über die Stränge geschlagen.

Angeblich war das heuer auch bei so manchem VSV-Akteur der Fall. Der Auftritt der Adler am Stefanitag gegen den KAC war desaströs. Nicht nur einer, sondern gleich etliche Spieler blieben meilenweit hinter den Erwartungen. „Das war eines VSV nicht würdig. Ich erwarte mir ab sofort von jedem Einzelnen vollen Einsatz und Kampfgeist, ansonsten wird es Konsequenzen geben“, sprach auch Vorstand Andreas Schwab nach der 1:9-Pleite ein mehr als deutliches Machtwort.

Die Fans kann diese Aussage aber wohl kaum besänftigen. Bei der Rückkehr der Adler in Villach nach dem Sonntag-Spiel empfingen mehr als ein Dutzend Anhänger die Mannschaft mit „Pfui“-Rufen, gaben ihrem Unmut lautstark kund. Verübeln kann man es ihnen wohl kaum. Gerade in einer Situation, in der sich die Mannschaft mitten im Kampf um das Play-off befindet, sind Charakterspieler gefragt.

In einem Team mit vielen heimischen Führungskräften wäre es wahrscheinlich nicht zu einem Vorfall dieser Art gekommen. Die Rotjacken haben es den Adlern eindrucksvoll vorgemacht, haben Charakter gezeigt und demonstriert, dass es ihnen wohl wichtiger ist, erfolgreich zu sein.

Kommentare (3)
wussly
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U20

Lasst‘s doch die eigenen Jungen spielen.
Die werden zwar auch nicht gewinnen, aber den Charakter haben, für den Sport und die Mannschaft zu kämpfen.

Die ausgelutschten D-Stars aus irgendeiner amerikanischen Keks-Liga sind ja wohl eine Zumutung.

Ist ja so, wie wenn früher mal jemand aus der Kärntner Liga zu Keutschach kicken gegangen wäre - oder vom Post SV zu Ochsendorf.
Wenige, dafür Top-Ausländer - die Jungen heranführen.

Leberknoedel
0
2
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Sehr richtig

Ein Hughes hat die Mannschaft schon einmal im entscheidenden Moment durch seine Sauferei geschwächt, damals hat man ihm gekündigt. Niemals hätte er wieder für Villach spielen dürfen.
Jetzt kann er den anderen Legionären wieder ein „gutes Vorbild“ sein.

joe1406
18
7
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Ein Dutzend sind empört ...

Na das wird ja dann nicht so schlimm sein. Jetzt ist eh egal - die Meisterschaft wird dann eh erst im Play-Off entschieden - da kann der VSV dann noch locker Meister werden. Sportlich vollkommen wertlos eine derartige Meisterschaft.