Fehervar - VSV | 17.30 UhrRob Daum nimmt Änderungen im Sturm vor

Die ersten zwei VSV-Sturmlinien liefen bisher ihrer Form nach. Heute, im zweiten Saisonduell in Fehervar, feiert Kevin Moderer sein Comeback.

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VSV-Trainer Rob Daum war zuletzt überhaupt nicht zufrieden mit seinem Team © KK/VSV-Krammer
 

Die Warnungen vor Pustertal haben es offenbar nicht bis in die Villacher Kabine geschafft. Die Adler mussten sich am Freitag nach einer enttäuschenden Vorstellung gegen den Liganeuling 2:3 geschlagen geben. Schon heute muss der VSV wie bereits zum Saisonauftakt (1:5-Niederlage) in Ungarn antreten, diesmal allerdings mit einem veränderten Line-up. „Die Südtiroler waren hungriger, schneller und auch physisch stärker. Wenn ich an das Spiel denke, müssen wir in Fehervar eigentlich alles besser machen“, zeigt sich Rob Daum äußerst unzufrieden mit den zuletzt erbrachten Leistungen seines Teams. Aus diesem Grund wird der Trainer auch eine Änderung vornehmen. Chris Collins wird mit Rick Schofield die Linie tauschen.

Augenscheinlich im blau-weißen Spiel, neben der schlechten Chancenauswertung, ist vor allem die schwache Darbietung der ersten beiden Sturmformationen. Von diesen sechs Stürmern scheinen lediglich John Hughes (ein Assist) sowie Anton Karlsson und Scott Kosmachuk (je ein Tor) in der Scorerwertung auf. Mit Benjamin Lanzinger und Joel Broda (je zwei Punkte) führen zwei Akteure der dritten Linie in der teaminternen Statistik. In der Plus-Minus-Wertung weisen nur Maximilian Rebernig und Yannic Pilloni (beide +1) einen positiven Wert auf.

Besonders die in der Vorbereitung noch hochgelobte erste Linie mit Hughes-Collins-Karlsson blieb in den ersten Spielen farblos. „Es ist eigentlich absurd. Die dritte und vierte Linie funktionieren, dafür laufen unsere zwei Topformationen ihrer Form nach“, gibt auch Andreas Napakoj zu und ergänzt: „In den bisherigen Spielen hat die Mannschaft nicht auf jenem Standard gespielt, den wir von ihr erwarten.“

Grund zur Panik herrsche allerdings noch lange nicht. Man analysiere jedes Spiel. „Es liegt nicht am System, sondern eher daran, wie die Spieler ihre Vorgaben erfüllen. Ich bin mir sicher, dass unseren Schlüsselspielern schon bald der Knopf aufgehen wird“, bleibt der Geschäftsführer optimistisch. Im Gegensatz zu Alexander Schmidt (Gehirnerschütterung) wird Kevin Moderer heute sein Comeback feiern können.

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