Kiruna AIF ist Stockletzter der dritten schwedischen Liga "HockeyEttan". Trotz zwölf Niederlagen in Folge hält der Traditionsklub aus dem nördlichsten Winkel Schwedens an seinem Trainer Juhani Matikainen fest, dem Sohn von KAC-Trainer Petri Matikainen. Vor zwei Wochen aber (2:6 gegen Pitea) zeigte der 32-jährige Finne, dass das Verwandtschaftsverhältnis nicht zu leugnen ist. Bei jedem Gegentreffer wechselte er seinen Torhüter – um das Team hinsichtlich Defensivarbeit wachzurütteln. Bis zum 1:5, dann signalisierte einer der Keeper, dass er keine Lust mehr hätte. Darauf angesprochen, strahlt der Rotjacken-Coach sichtlich stolz. "Einfach großartig. Ich würde es, sollte es erforderlich sein, genauso machen", sagt Petri Matikainen.
Löcher im Mittelabschnitt
KAC-Trainer Matikainen: "Darf verdammt nochmal nicht passieren"
Der KAC empfängt am Freitag (19.15 Uhr) den Tabellenzweiten Bozen. Wieder mit Sebastian Dahm im Tor und wieder mit mehr Fokus auf Defensive. Und mit einem amüsierten Blick Matikainens nach Kiruna.
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