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KAC - Bozen 2:1 n.V.Blaž Gregorc Overtime-Tor sichert KAC drei Matchpucks

Bereits nach 16 Sekunden führten die Rotjacken in Spiel vier gegen Bozen. Zwölf Minuten vor dem Ende erzielten die Südtiroler zwar den Ausgleich, doch in der Verlängerung sorgte Verteidiger Blaž Gregorc für die Entscheidung und eine 3:1-Führung in der Serie.

Blaž Gregorc sorgte in der Verlängerung für die Entscheidung © (c) GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber
 

Ganz nach dem Geschmack von KAC-Trainer Petri Matikainen dürfte wohl das vierte Finalduell gegen Bozen begonnen haben. Gerade einmal 16 Sekunden waren gespielt, als die Rotjacken erstmals jublen konnten. Matt Fraser sorgte für die frühe Führung, die der Mannschaft viel Energie verlieh. Obwohl im ersten Abschnitt Torchancen in weiterer Folge Mangelware waren, hatte der KAC etwas mehr Spielanteile, war vor allem läuferisch aktiver. Bis auf eine gute Möglichkeit von Martin Schumnig (7.) hatte Bozen das eigene Drittel aber fest im Griff, ließ nicht viel zu. Auf der anderen Seite hatten auch die Südtiroler einige Szenen, aber zwingend wurden die Füchse nicht wirkich. Die beste Szene hatte Anthony Bardaro, der nach einem Alleingang an Sebastian Dahm scheiterte. Mit einer knappen 1:0-Führung ging es schließlich auch in die erste Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielverlauf zunächst nicht viel. Mit Fortdauer des zweiten Abschnitts ließen sich die Gäste jedoch zu einigen Undiszipliniertheiten hinreißen, was den KAC unter anderem zu einer 85-sekündigen doppelten numerischen Überlegenheit brachte. Doch anstatt die Vorentscheidung in diesem Spiel zu erzielen, vergaben die Rotjacken diese Situation, was den Südtirolern sichtlich Auftrieb gab. Kurz darauf zog Daniel Catenacci von der Strafbank kommend alleine auf Dahm, doch auch er fand in Dahm seinen Meister. In einem Bozen-Powerplay kurz vor der zweiten Pause passierte nicht viel, die Heimischen brachten den knappen Vorsprung souverän in die zweite Pause.

KAC - Bozen 2:1 n.V.

(1:0, 0:0, 0:1, 1:0)

Tore: Fraser (1.), Gregorc (64.PP) bzw. Bernard (48.)

Strafminuten: 10 bzw. 14
Schüsse aufs Tor: 28 bzw. 33

Stand in der Best-of-Seven-Serie: 3:1 für den KAC

KAC-Aufstellung: Dahm (Madlener);
Steffler-Vallant, Strong-Schumnig, Unterweger-Gregorc, Kernberger; Fraser-Koch-Haudum, Ganahl-Ticar-Petersen, Bischofberger-Hundertpfund-Witting, St. Geier-M. Geier-Obersteiner, Cijan;

HCB-Aufstellung: Irving (Fazio);
Robertson-Youds, Plastino-Di Perna, Fournier-Tauferer, Pietroniro-Pitschieler; Halmo-Catenacci-Bardaro, Frank-Findlay-Gazley, Frigo-Bernard-Miceli, Giliati-Alberga-Deluca;

Im Schlussabschnitt sollte sich die Ineffizienz des KAC (in den Überzahlsituationen) rächen. Nach wie vor war das Spiel von viel Taktik geprägt, die Südtiroler drückten jedoch aufs Gas, wurden zunehmend aggressiver und versuchten mit allen Mitteln den Ausgleich zu erzielen. In der 48. Minute war es schließlich auch soweit. Die Füchse nützten eine der wenigen Unschtsamkeiten der Rotjacken (Wechselfehler) eiskalt aus. Im Nachschuss konnte Kapitän Anton Bernard den Ausgleich erzielen (Goalie Dahm war ohne Chance) und Bozen damit auch in die Verlängerung retten. 
In der Overtime musste gleich zu Beginn Bernard wegen "Spielverzögerung" für zwei Minuten in die Kühlbox. Und diesmal präsentierte sich der KAC kaltschnäuzig. Verteidiger Blaž Gregorc hämmerte den Puck nicht nur zum 2:1-Sieg in die Maschen, sondern sorgte auch für eine 3:1-Führung der Rotjacken in der Best-of-Seven-Serie.

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