Es war kein Spiel für schwache Nerven, das sich die Graz 99ers und Linz in der zweiten Partie der Viertelfinalserie geliefert haben. Zwar war es kein Torfestival wie beim 9:6 in Spiel eins, aber der 3:2-Overtime-Erfolg der Steirer hatte dennoch vieles zu bieten, was das Eishockey-Herz begehrt. „Die Erleichterung ist natürlich groß, es geht im Play-off ja doch um was“, sagt 99er-Trainer Harry Lange. 0:2 lag sein Team gegen die Oberösterreicher bereits zurück, in der Schlussminute sicherte Marcus Vela die Verlängerung, nach 23 Minuten in eben dieser machte Frank Hora den Sieg klar. „Die Art und Weise, wie wir gespielt haben, war trotz 0:2-Rückstands in Ordnung“, sagt Lange. „Die Jungs haben an sich geglaubt. Bei drei gegen drei in der Verlängerung war der ,lucky bounce‘ dann auf unserer Seite.“