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1. ÖFB-Cup-RundeWAC souverän weiter, Treibach feierte historischen Sieg

Der WAC zeigte einen souveränen Auftritt bei Regionalligist Wiener Sportclub und siegte 3:0. Vaschauner schoss Treibach gegen Drassburg zum historischen 1:0-Sieg. Dellach/Gail wurde für heroischen Kampf nicht belohnt.

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SOCCER - OEFB Cup, Sport-Klub vs WAC
© GEPA pictures
 

Lange wurde in der Vorbereitung des WAC über fehlende Effizienz vor dem Tor diskutiert. Die Stürmer – Trainer Robin Dutt schenkte der Doppelspitze Dario Vizinger und Thorsten Röcher das Vertrauen – waren es auch nicht, die die Wölfe beim Wiener Sportclub in Führung brachten. Dafür setzten energische Lavanttaler in der Vorwärtsbewegung ihre offensiv talentierten Außenverteidiger perfekt in Szene. Salzburg-Leihgabe Amar Dedic machte den Anfang. In Minute 18 auf halbrechts punktgenau angespielt, zog der Rechtsverteidiger nach innen und hämmerte den Ball zur verdienten Führung ins kurze Eck. Neun Minuten später lupfte Kapitän Michael Liendl die Kugel auf den Fuß vom aufgerückten Jonathan Scherzer, der diese staubtrocken im langen Eck versenkte.

Dass es aus Wiener Sicht zur Halbzeit „nur“ 0:2 stand, lag dann aber doch wieder an fehlender WAC-Effizienz. Sowohl Vizinger mit einem gut angetragenen Weitschuss, als auch Christopher Wernitznig aus kürzester Distanz per Kopf scheiterten kurz vor dem Pausenpfiff an Sportclub-Keeper Florian Prögelhof.

Nach einer knappen Stunde war dann auch der Torbann des Dario Vizinger in diesem Spiel gebrochen. Hatte er nur eine Minute zuvor aus sieben Metern einen Sitzer vergeben, machte er es im zweiten Anlauf besser. Liendl krallte sich nach unpräzisem WSC-Freistoß das Spielgerät, legte auf den Stürmer ab und Vizinger bedankte sich mit dem 3:0-Endstand.

Vaschauner schoss Treibach in Runde zwei

Es war das im Vorfeld erwartet schwere Spiel in der ersten Cuprunde für den Kärntner Meister, SK Treibach, gegen Regionalligist Drassburg aus dem Burgenland. Die Mannschaft von Trainer Martin Kaiser präsentierte sich vor heimischer Kulisse von Beginn an durchwegs aktiv. Nach wenigen Minuten entwickelte sich die Partie in einen offenen, kampfbetonten Schlagabtausch. Die großen Chancen blieben in der ersten Hälfte jedoch aus. Wermutstropfen: Stürmer Bernhard Walzl musste nach einer halben Stunde aufgrund einer Muskelverletzung vom Feld. Etwas brenzlig wurde es wenig später, als der routinierte Treibach-Goalie Patrick Böck mit einer tollen Parade einen 0:1-Rückstand verhinderte.

Nach Wiederanpfiff ein ähnliches Bild wie bereits in den ersten 45 Minuten. Zwei Mal war es erneut der äußerst engagierte Torhüter Böck, der die Kärntner mit seinen Paraden weiterhin im Spiel hielt. Und die kämpferische Darbietung wurde vor 380 Fans in der 77. Minute belohnt, als Treibach-Kapitän Kevin Vaschauner aus rund 15 Metern das Leder in die Maschen hämmerte, für die erlösende 1:0-Führung und zugleich den Siegestreffer sorgte.

Es war ein historischer Abend im Turnerwald-Stadion, denn die Treibacher schafften zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den Aufstieg in die zweite ÖFB-Cuprunde.

Ist natürlich eine coole Sache, so ein Erfolg, vor allem, dass wir gesehen haben, wo wir stehen und dass wir Gegner auf Augenhöhe bezwingen können. Drassburg war bei den Standards enorm gefährlich, da sie physische Vorteile hatten, doch in puncto Spielaufbau und Ballbesitz waren wir besser. Den Einbruch in der zweite Hälfte haben wir schnell weggesteckt und letztlich das Tor erzwungen. Kompliment an die gesamte Mannschaft, es war eine tolle Standortbestimmung“, gönnt Kaiser seinen Burschen heute einen Regenerationstag. „Jetzt heißt es Kräfte sammeln und danach ist der Blick schon voll auf den Regionalliga-Start gerichtet.“

Heroischer Kampf blieb unbelohnt

Historisch war auch der erste Cup-Auftritt von Liga-Vizemeister Dellach/Gail gegen Regionalligist SC Weiz. Angetrieben von rund 500 heimischen Fans Dellach eine beherzte Leistung, ging sogar in Führung. In Hälfte eins hatten die Gailtaler alle Hände voll zu tun, das torlose Remis zu halten. Doch nur Sekunden nach Wiederbeginn verwandelte Maximilian Wastian den Sportplatz in ein Tollhaus. Die Antwort durch Dominik Weiß (55.) und Roman Hasenhüttl (59.) kam allerdings per Doppelschlag. Damit war der Weg auf die Siegerstraße für die Steirer geebnet. Am Ende musste sich Dellach mit einem Mann weniger 1:3 geschlagen geben.

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