31 Jahre liegt der letzte Viertelfinaleinzug Österreichs bei einer Eishockey-WM zurück. Damals waren viele Spieler noch gar nicht geboren. Nur um die historische Dimension zu erfassen. Zum vierten Mal ertönte die Bundeshymne in Stockholm, zum vierten Mal durfte Team Austria jubeln. Nach Slowakei (3:2 n. P.), Frankreich (5:2), Slowenien (3:2 n. P.) fegte die Mannschaft von Teamchef Roger Bader über die favorisierten Letten hinweg (6:1). Der Schweizer zeigte sich nach dem glänzenden, dominanten Auftritt seiner Mannen durchaus ergriffen: „Vor den Journalisten muss ich ja professionell bleiben, darf nicht die Nüchternheit verlieren. Bei mir dauert es immer länger, bis ich die Freude zeigen kann. Weil ich im Spiel dermaßen fokussiert bin. Erst später in der Trainerkabine kommt das dann raus“, so der Schweizer.