Da lacht das oststeirische Herz. „Vier Steirer in der Viererkette“, jubiliert TSV-Vorstand Johannes Puchas nach dem Spiel. „Da sind wir schon stolz darauf.“ Und dass mit Fabian Wilfinger ein 20-jähriger „Echter“ sein Bundesliga-Debüt feiert, ist – der Niederlage zum Trotz – sowieso die Hartberger Geschichte der ersten Runde. Wilfinger hat noch nie für einen anderen Verein als den TSV Hartberg gespielt, mit fünf Jahren hat er sich den Blau-Weißen angeschlossen. Eigentlich zentraler Mittelfeldspieler, hat der Schildbacher neben Paul Komposch in der Innenverteidigung gespielt. „Ich hab ja Philipp Siegl auch zum Innenverteidiger gemacht“, erinnert Trainer Markus Schopp nach dem Spiel an die erste Bundesligasaison. Und auch, wenn die Entscheidung, Wilfinger umzufunktionieren, aus der Not an Innenverteidigern gefallen ist, „Bauchweh“ hat Schopp nie gehabt. „Sehr solide fürs erste Bundesligaspiel“, urteilt auch Innenverteidiger-Kollege Paul Komposch.