Wie geht es weiter mit unserer Welt? Alleine die Frage macht schon ein bisschen unruhig und genauso ging es auch der in Graz aufgewachsenen Wienerin Marlene Seidel, als sie vor gut einem Jahr bemerkte, dass die meisten Menschen in ihrer Umgebung in erster Linie „deprimiert und fertig“ erschienen. Doch für Seidel, die 2019 in Graz bereits „Fridays for Future“ gründete, war es keine Option, in den Weltschmerz einzusinken, vielmehr startete sie einen Podcast, der zwar über Krisen spricht, sich aber immer auch mit den konstruktiven Lösungen auseinandersetzt. Nach ihren beiden Studien, sie hat Volkswirtschaft und Politikwissenschaften studiert, macht die freie Journalistin gerade ihren Master in Economic Policies in Wien und Paris und spricht demnach auch gern über wirtschaftliche Themen, wie etwa der Frage „Wie weiter .. mit dem Handelskrieg“ und mit dabei sind immer auch Expertinnen und Experten, die Perspektiven eröffnen. Seidel hostet aber nicht alleine, Benjamin Steiger, Journalist in Wien, macht sich mit ihr gemeinsam auf die Suche nach den guten Nachrichten. Wobei, nur good news wollen Menschen offenbar auch nicht, denn „wir hatten einmal eine Folge mit eben nur guten Nachrichten, aber die kam nicht so gut an. Besser ist es, über Krisen zu sprechen und dabei eben eine Lösung mitzudenken“, so Seidel.
Podcasten gegen den Weltschmerz
Podcast bringt Hoffnung in Krisenzeiten
Kritik.
Auf der Suche nach positiven Weltbetrachtungen hat Marlene Seidel (24) den „Wie weiter“ Podcast gegründet. Auch um Antworten in die eigene Generation zu schicken.
© Marlene Seidel