Ein anonymes Gutachten will 73 Plagiatsstellen in der Dissertation von Justizministerin Alma Zadić (Grüne) gefunden haben. Zadićs Arbeit stand bereits vor einigen Wochen in der Kritik des selbsternannten Plagiatsjägers Stefan Weber. Der hatte zwar ursprünglich keine Fehler in Zadićs Abschlussarbeit gefunden, später dann doch vier fehlerhafte Stellen ausgemacht und noch später von einem "Fehlurteil" seinerseits gesprochen: Zadić hätte laut Weber zwar nicht ab- aber umgeschrieben.
73 Plagiatsstellen
Uni Wien will Zadićs Doktorarbeit überprüfen
Nach Christine Aschbacher und Susanne Raab ist nun auch Justizministerin Alma Zadić mit Plagiatsvorwürfen konfrontiert. Sie weist die Anschuldigungen zurück. Eine Aberkennung des akademischen Titels ist unwahrscheinlich.
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