Am Donnerstag meldete sich die Kandidatin zu Wort. „Rückblickend wäre es besser gewesen, wenn ich mit einem Quellenverzeichnis gearbeitet hätte“, sagte Annalena Baerbock der „Süddeutschen Zeitung“. Eine ehrliche Einsicht, aber die Erkenntnis kommt spät. Bereits vorvergangenen Sonntag hatte der österreichische Plagiatsjäger Stefan Weber auf Textübernahmen in Baerbocks Buch „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“, hingewiesen. Nun hat sich die Autorin entschuldigt. Die Grünen wagen einen Neustart in den Bundestagswahlkampf. Wieder einmal.