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Nach heftiger KritikKanzler Kurz sagt mehr Mittel für den Gewaltschutz zu

Nach der Serie an Frauenmorden haben die zuständigen Minister am Montag ein Maßnahmenpaket gegen die Gewalt in der Privatsphäre präsentiert. Die Reaktionen auf die Ergebnisse des Gipfels fielen verhalten aus. Nun legte der Bundeskanzler nach und versprach auch mehr Geld.

Häusliche Gewalt nimmt zu
Häusliche Gewalt nimmt zu © dpa/Jan-Philipp Strobel
 

Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat auf die Kritik, dass es für den Schutz von Frauen und Kindern vor Gewalt mehr Geld brauche, mit einer klaren Zusage für mehr Mittel reagiert. "Am Geld wird es nicht scheitern", sagte er am Rande einer Pressekonferenz am Dienstag in Wien. Wenn es mehr Mittel brauche, werde die Regierung diese einsetzen. "Die finanziellen Fragen werden sich lösen lassen", so Kurz.

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jg4186
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Ohnmacht der Frauen und das leise Echo der Politik

Ja, stimmt alles: das Echo der Politik könnte lauter sein, oft auch das Eingreifen der Polizei ...
Aber so ohnmächtig sind Frauen nicht immer und sollten es nicht sein. Jede Frau muss überlegen, mit wem sie zusammen sein will, jede Frau muss sofort und klar reagieren, sobald Gewalt ins Spiel kommt. Dann erst kann die lauteste Politik und beste Polizei zu Hilfe kommen.

zweigerl
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Insuffizienz der Betreuerinnen

ZU befürchten ist, dass die misshandelte Frau nach dem dritten Caféhausbesuch mit ihrer Betreuerin vor deren besorgter Miene und stereotypen psychologischen Ratschlägen zu ihrem rabiaten Typen zurückkehrt. Oder eben zu einem anderen dieser Sorte, sodass jetzt für den in seiner Ehre Getroffenen das Maß voll ist. Man sollte, wie das die Therapeutin Kastner macht, diese Geschichten akribisch protokollieren, um ein klares Verlaufsmuster herauszufiltern. Eine Konsequenz müsste die Einführung eines Elternführerscheins sein, da bei diesen Tragödien vor allem die Kinder auf der Strecke bleiben I(lange bevor es zum Äußersten kommt!), und wohl auch eine klare Koppelung des Aufenthaltsrechts an eine lebbare Wohnumgebung und zukunftssichere Existenzgründung.

klaxmond
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Ehrlich gesagt

weiss ich nicht, wie die Politik bei diesen Problemen helfen sollte. Es geht um Probleme, die manche Menschen damit haben, Verluste und Niederlagen wegstecken zu können. Diese unabwendbaren Dinge im Leben, die jeden Menschen auf irgendeine Art und Weise treffen müssen halt bewältigt werden. Einer steckts weg und manch einer nicht. Dies soll keinesfalls eine Entschuldigung sein, ganz im Gegenteil, es ist meiner Meinung nach eine Sache des Charakters, der inneren Stärke und auch der Erziehung. Was kann da die Politik dafür?

GordonKelz
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Mehr Geld und mehr Personal ist nicht das ...

Allheilmittel allein...Wie für andere Menschen gibt es auch für Frauen in Gefahr hunderte Organisationen und Vereine und andere Einrichtungen...die alle eines gemeinsam haben, staatliche Unterstützung! Trotzdem behaupten, stets am Limit arbeiten....
Hier eine Evaluierung durchzuführen führt zu
Konflikten ,da alle parteipolitisch gesteuert
sind und keiner auf die Subventionen verzichten möchte, mit denen dort untergekommene Parteimitglieder bezahlt werden. Für die Hilfe der Frauen ist da oft keine Substanz mehr vorhanden....Traurig das ganze!
Gordon Kelz

reschal
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@kelz

Was ist das für ein Bashing!? Sie haben keine Ahnung und diffamieren pauschal. 😝