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228 Millionen gefordertGewaltschutzgipfel: Nein zu mehr Geld, aber jetzt werden die Expertinnen gehört

Nachdem heuer bereits die neunte Frau von ihrem Ex-Partner getötet wurde, rief die Regierung zu einem Gewaltschutzgipfel. Im Vorfeld platzierte der österreichische Frauenring seine Forderungen - die Expertinnen sollen nun angehört werden, "damit die rechte Hand weiß, was die linke tut".

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Innenminister Karl Nehamer und Frauenministerin Susanne Raab wollen die Fallkonferenzen reaktivieren
Innenminister Karl Nehamer und Frauenministerin Susanne Raab wollen die Fallkonferenzen reaktivieren © APA/HERBERT NEUBAUER
 

Der Österreichische Frauenring beklagte am Montag bei einer Pressekonferenz, dass die Expertinnen und Experten zum Thema Gewalt gegen Frauen nicht eingeladen wurden zum heutigen Gewaltschutzgipfel im Innenministerium. Jene Personen also, vorwiegend Frauen, die in ganz Österreich mit dem Opferschutz befasst sind. "Die Politik ist in der Sache ahnungslos."

Kommentare (14)
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reschal
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Mehr Geld

für Frauenhäuser und für Täterarbeit!

marobeda
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Alle Maßnahmen,

die die Regierung plant und Umsetzen will, können und werden die Gewalt gegen Frauen nicht gänzlich verhindern können, weil es sich vorwiegend um Beziehungstaten handelt. Gesetze sollten gegen jede Gewalt, egal ob gegen Menschen oder Tiere verschärft werden. Wiederholungstäter oder Personen von denen eine besondere Gefahr ausgeht oder diese zu befürchten ist, sollten vorerst einmal für 24 Stunden ohne Gerichtsbeschluß arretiert werden können, um diese Personen in dieser Zeit Gelegenheit zu geben psychisch zu beruhigen und Aufklärungsgespräche zu führen. Diese 24 Stunden solllten weder als Vorstrafe oder sonstigen Vormerkungen registriert werden. Diese Maßnahme sollte als Denkanstoß gelten.

Deloni
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ich sehe

nur 3 Lösungsansätze: gewalttätige Videospiele verbieten, viel strengere Strafen mit Sozialarbeit, lange Bewährungszeiten etc. und Ethikunterricht in der Schule

GordonKelz
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Sie kommen meinen Gedanken sehr nahe....

Gordon

Landbomeranze
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Politisch korrekt wird jede Erwähnung

kultureller Unterschiede bei Frauenrechten gelöscht. Das nenne ich echte Meinungsvielfalt. Weiter so, aber nicht wundern, wenn Menschen der Presse Schönrederei vorwerfen und Typen wie Erdogan, der Frauenrechte beschneidet, über Europa lacht und das auch bei offiziellen Anlässen ganz offen zeigt. Hat ja schließlich der Van der Leyen beim jüngsten offiziellen Besuch das Büßerbankerl zugewiesen.

peso
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Das Problem hätten wir relativ schnell im Griff, nämlich dann, wenn die Frauen endlich sofort gegen ihre Peiniger auftreten würden und nicht jahrelang zuwarten

aber das hören sie nicht gerne und verlagern sich lieber auf Pseudomaßnahmen durch den Gesetzgeber, die nichts bis überhaupt nichts am Dilemma ändern

Erika39
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Opfer-Täter-Umkehr

Das ist klassische Oper-Täter-Umkehr, die Sie da machen.
Bilden Sie sich, bevor Sie etwas schreiben!!!

mahue
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Manfred Hütter: Patriarchat

Kurze Antwort, solange dieses Denken nicht ganz aus unseren Köpfen verschwunden ist, bei uns auch noch unbestreitbar in den Köpfen unserer Männer, wird diese Gefahr für überwiegend Frauen in der Familie bestehen. Unsere christliche Religion ist in diesem Punkt auch nicht förderlich, weil Kirchenstrukturen nach diesem mittelalterlichem System aufgebaut sind.
Natürlich gibt es Länder, wo dieses Patriarchatentum noch viel mehr als bei ausgeprägt ist, vom Staat gefördert und ihren Religion unterstützt, besteht, und Menschen aus diesen Ländern zuwandern. Wer jetzt von diesen beiden Gruppen, geborene Österreicher oder Zuwanderer, öfter in der Kriminalstatistik aufscheint, ist bei diesem Thema egal.

Landbomeranze
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Ist eben nicht egal! Damit man Maßnahmen

sinnvoll setzen kann, muss man zuerst die Ursache kennen. Eine Ursache ist das kulturelle Umfeld und die Stellung der Frau dort. Die können Frauenhäuser Frauenberatungsstellen errichten so viele sie wollen, wenn Frauen dort nicht hin gehen oder nicht hin dürfen, dann gehen die Maßnahmen am Problem vollkommen vorbei. Frauen haben die gleichen Rechte wie Männer zu haben unabhängig von der Kultur, da stimme ich ihnen zu.

mahue
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Manfred Hütter: an Landbomeranze

War selbst 2 Jahre dienstlich im nahen Osten, kannte die Stellung der Frau in Syrien und auch Israel (nicht bei säkulär eingestellten Bürgern) aber orthodoxer beider Länder. Bin mit meinen Antworten vorsichtig, um nicht ins falsche Eck gestellt zu werden.

mahue
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Manfred Hütter: Zusatz

In beiden Ländern hatte in modern lebenden Familien, wie bei uns, die Frauen das gleiche Recht und Wertschätzung, wenn der Mann nicht seinen Macho herauskehrte.

mahue
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Manfred Hütter: Zusatz

Wenn jemand ernsthaft glaubt, jeder Mann fährt nach der Arbeit sofort nach Hause (noch heute oder vor 30-40 Jahren so) irrt. Viele haben als erste Station ihr Stammgasthaus oder das Vereinslokal, die Frau auch teilweise berufstätig in der gleichen Zeit, Hausübungen mit den Kinder und Haushaltsarbeit. Wenn der Mann, dann angesäuselt mit leerer Brieftasche nach Hause kommt, und ihn seine Frau dafür kritisiert, kommt es leicht zu Streitereien, leider manchmal mit tödlichen Auszucken.

SeCCi
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kommentare

werden - wiedermal - nur sehr eingeschränkt zugelassen

KleineZeitung
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Kommentare

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