Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) tourt in diesen Tagen durch Nordmazedonien, Bosnien-Herzegowina und Serbien, um die gemeinsame Bekämpfung von illegaler Migration zu besprechen. Mit im Gepäck hat er zusätzliche heimische Beamte für die Grenzsicherung, eine Drohne und andere Unterstützungen. Aktuell sind 36 Beamtinnen und Beamten an den Grenzen im Einsatz, 26 befinden sich in Einsätzen der Grenzschutzagentur „Frontex“. So könne man einen gemeinsamen „Rückführplan“ für jene ohne Chance auf Bleiberecht erarbeiten, erklärt Nehammer.
Keine Schließungspläne mehr
Warum Österreich Beamte und Drohnen auf den Balkan schickt
Statt die Grenzen für Migranten dichtzumachen, wie 2015/2016, will man jene ohne Bleibechancen abschieben, bevor sie überhaupt nach Österreich kommen. Im Gegenzug unterstützt man die Länder.
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