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Knochenjob MinisterSpitzenpolitik an den Grenzen des Zumutbaren – und darüber hinaus

Spitzenpolitiker zu sein ist schon unter normalen Umständen ein stressiger Job – in der Pandemie die Macht des riesigen Gesundheitsressorts zu führen noch mehr.

© AFP
 

Es ist eine bemerkenswerte Liste an Belastungen, die Rudolf Anschober am Dienstag in seiner Rücktrittsrede aufgezählt hat: „Ich habe seit 14 Monaten praktisch durchgearbeitet. Es hat keinen einzigen wirklich freien, völlig entspannten Tag gegeben – und ich habe mich dabei ganz offensichtlich überarbeitet“, so der scheidende Minister – ein Arbeitspensum, das ihn letztlich überfordert und zu seinem Rücktritt geführt hat.

Kommentare (14)
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seinerwe
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Hobby der Medien

Für viele Medienvertreter ist es ein Hobby, Spitzenpolitiker schlecht zu machen. Spitzenmanager gehen nicht in die Politik und die vielen Beamten haben keine Ahnung bzw. keine Gesamtsicht.

Ogolius
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Einkommen: Ein Blick in die...

Privatwirtschaft relativiert die Zeilen des Herrn Schulz (oder wie immer er heißen möge). Kein Manager aus Bank, Industrie oder anderen, größeren ökonomischen Bereichen würde sich einen politischen Regierungsjob antun. Ständig im öffentlichen Schussfeld, hauptsächlich negativ bewertet und ein massives Downgrade im Einkommen - das ist „mit dem Bettler den Stecken tauschen“. Dort bewegt sich die Einkommenssituation jenseits von Millionen im Jahr. Man möge sich an Christian Kern erinnern - auch er wurde gefragt, warum er sich diesen Wechsel antut.

ReinholdSchurz
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Beispiel Anschober🤧

Berufseinstieg 35.100 Euro brutto pro Jahr.,nach 35 Dienstjahren auf rund 63.000 Euro als Volksschullehrer🙋🏻‍♂️
Als Minister verdient man 18.094 Euro. Im Monat plus Zulagen sind ca. 260.000€ 🙆🏻‍♂️
Wenn man so viel verdient und dann überfordert ist frage ich mich, wieso macht eine nicht Qualifizierte Person so einen Job 😉
Das ist ein Grundsatzproblem der Politik überall sind Parteisoldaten die keine Befähigung haben höhere Posten auszuüben, da meine ich alle Fraktionen im Parlament ⏰🇦🇹💉

onyx
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Neiddebatte

Wenn Sie schon eine Neiddebatte provozieren wollen: Haben Sie sich schon mal Gedanken gemacht wie hoch das Jahresgehalt von Managern in der Privatwirtschaft oder Fußballern ist? Die würden für die von Ihnen zitierten 260.000 Euro keinen Finger krumm tun.

ReinholdSchurz
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Privat Manager überbezahlt 🙋🏻‍♂️

Wie gesagt Grundsatzproblem!
Das genau der Minister zurück tritt der die beste Leistung von allen abgegeben hat ist das Problem und ich meine Geld sollte da kein Problem gewesen sein😉
Andere wären schon lange vor ihm Rücktrittsreif gewesen nicht nur die Frau Lunachek oder Frau Möchtegern Dr. Aschbacher🙆🏻‍♂️

californium252
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also

für Spitzenpolitiker (Minister) in so hoher Verantwortung ist das angemessen.

Viel eher könnte ich mich über Managergehälter wie z.B. Thomas Schmied (€400.000 - € 600.000,-- p.A.) aufregen!

gm72
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Ich kann leider nicht nachvollziehen...

...worin Sie ein Problem sehen, Herr Schurz. Der Minister hat wschl 3x so viel im vergangenen Jahr gearbeitet wie Sie und trug Verantwortung, die mit jener des von Ihnen zitierten Volkschullehrers wohl nicht annähernd vergleichbar ist.

DannyHanny
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Her Schurz!

Was wol!en Sie?......eine Neiddebatte, wer, wieviel wieso verdient!!Und
Für das Geld das Herr Anschober bekommen hat, würde ein Manager in der Wirtschaft nicht einmal den Kugelschreiber angreifen......geschweige denn die Verantwortung für die Bekämpfung einer Pandemie übernehmen!

Balrog206
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Nicht

Jedes Jahr gibt es zum Glück eine Pandemie ! Ist doch eher grundsätzlich geschrieben !!

mobile49
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@Balrog206

eine "grundsatzdebatte" in in zeiten einer pandemie schon - bleiben wir beim "lehrer" - thema verfehlt, setzen

Balrog206
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Mobile

Versteh ich richtig das in Zeiten einer Pandemie „ keine „ Grundsatz Debatte geführt werden darf ?

mobile49
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@Balrog206

ich habe dir geantwortet , weil du meintest , herrn schurz verteidigen zu müssen - von wegen "grundsätzlich" - aber in zeiten einer pandemie sind gehälter von solch wichtigen amtspersonen , wie eben eines gesundheitsministers fehl am platz .
keiner redet von "teuren" torjägern oder motorsportpiloten > und der gesundheit abträglich sind alle diese "berufe"

mobile49
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einmal "ist"

gegen "in" tauschen
danke für die bemühung

9956ebjo
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ist halt

Angebot und Nachfrage.

Schau mal durch die Bank. Lokalpolitik, aber auch Führungspositionen bei freiwillige Ämtern (RK, FF). Überall findest du schwieriger Positionen, die Verantwortung übernehmen. Warum? Aufwand und Risiko ist in den letzten 20 Jahren überall massiv gestiegen.