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Tritt Job doch nicht an"Enttäuscht, schockiert": Verlobte wird nicht Doskozils Referentin

Doskozils Verlobte Julia Jurtschak tritt Job als Referentin nicht an: "Über viele Reaktionen und veröffentlichte Meinungen enttäuscht und schockiert."

Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) und seine Verlobte Julia Jurtschak
Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) und seine Verlobte Julia Jurtschak © APA/Robert Jäger
 

Die Verlobte von Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ), Julia Jurtschak, wird den Job als Referentin in dessen Büro nicht antreten. Wie Doskozil am Samstag via Facebook im Namen Jurtschaks mitteilte, fiel die Entscheidung noch am Freitag nach einem gemeinsamen Gespräch. Die 36-Jährige zeigte sich "über viele Reaktionen und veröffentlichte Meinungen enttäuscht und schockiert".

Die Eventmanagerin hätte in ihrer neuen Funktion in jedem burgenländischen Bezirk einen Sozialmarkt aufbauen und Veranstaltungen wie die "Burgenländer des Jahres" betreuen sollen. "Ich weiß, dass ich diese spannende Aufgabe aufgrund meiner Ausbildung und meiner Vorkenntnisse mit vollem Einsatz und gut hätte bewältigen können", befand Jurtschak. Zum Teil verstehe sie auch, "dass es viele Menschen gibt, die nun glauben, ich hätte diesen Job nur erhalten, weil ich die Verlobte des Landeshauptmanns bin". Die "Art und Form der Gehässigkeit" in diversen Reaktionen hätte sie aber niemals für möglich gehalten, betonte die 36-Jährige.

"Respektiere Entscheidung"

Hans Peter Doskozil (SPÖ) selbst hat dem Facebook-Posting hinzugefügt, dass er die Entscheidung seiner Verlobten Julia Jurtschaks voll und ganz respektiere. Den Schritt, den Job als Referentin in seinem Büro nicht anzunehmen, könne er "aufgrund der Ereignisse seit gestern auch gut nachvollziehen", betonte der burgenländische Landeshauptmann am Samstag.

Doskozils facebook-Posting
Doskozils facebook-Posting Foto ©

Julia Jurtschak schilderte, dass ihr die heftigen Reaktionen nach der Ankündigung der Postenübernahme gezeigt hätten, "dass ich mich wohl nie ganz auf meine Aufgabe hätte konzentrieren können". Ihre Arbeit für das Burgenland wäre "wohl immer unter Rechtfertigungsdruck" gestanden. "Dem will ich mich nicht aussetzen. Das ist der tollste Job nicht wert", hob die 36-Jährige hervor.

Kritisiert worden war die Postenbesetzung unter anderem seitens mehrerer Parteien und Experten. "Solch eine Personalentscheidung ist aus Sicht der Volkspartei nicht nachvollziehbar und aus moralischer Sicht bedenklich", bemerkte etwa die stellvertretende ÖVP-Generalsekretärin Gaby Schwarz in einer Aussendung.

Kommentare (82)

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wischi_waschi
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Posten

So ein Posten gehört ohne wen und aber ausgeschrieben und
der Beste macht das Rennen. Leider ist das nur ein Wunschdenken, geht bei anderen Parteien genau so zu...…...

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Irgendeiner
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Ja,ich bin fasziniert, ich bin begeistert,ich sehe hier so viele Sozialdemokraten die in geradezu biblischer Empörung Doskozils Verhaltensansatz kritisieren, Nicks die ich noch nie verteidigen sah wenn es gegen die rote Reichshälfte ging,offenbar viele neu,treten vor um die Unvereinbarkeit dessen was der Populist tat mit ihrer Gesinnung geißeln.Und sie haben natürlich ganz recht, das war ein no go,das war eine unverfrorene Idee,das war ein schräges Bild und da hat einer sich sehr falsch vorgewagt, alles richtig, ich kann den auch noch

aus anderen Gründen überhaupt nicht ausstehen,ich wär den lieber heute als morgen los, ohne Träne und doch,und doch, wenn die Moral auch noch so brodelt,er hat es angedacht, getan haben die beiden es dann nicht weil sie auf das böse Blut der Öffentlichkeit reagierten und es unterließen,die haben sichtbar noch einen Rest Respekt vor Euch.
Nun, was unsere empörten Sozialdemokraten aber völlig aus dem Focus lassen, das ist interessant,ist,daß das auf der anderen Seite,dort wo freche Märchen über Staatsanwälte nicht belegt werden,gemma Basti,durchgezogen wurde,nicht einmal,mehrfach.Nehammer,ist der der ministrabel wurde weil er verhungernde Jugendliche sah die halt ein Pflichtessen haben und auch glaubt, er muß seinen frechen Schmarrn nicht belegen,dieser Nehammer hat eine Frau,ja,nicht ungewöhnlich, und die ist schwuppdiwupp zur Sprecherin des Verteidigungsministeriums avanciert.Nun und sein Generalsekretär kommt aus Tirol, soll er, aber gleichzeitig kommt seine Gefährtin von dort,der Mensch ist nicht gerne alleine, und hat sofort einen Posten im Polizeidienst,keiner sagts, es schlägt keine Wellen wo es Fakt ist,aber Doskozil der es nur beabsichtigte schlägt moralische Wellen mit schwer pathetischem Geschrei,von Sozialdemokraten natürlich.Ja und ich glaub halt nicht alles,ich bin nicht verblödet und eine false-flag Operation kann ich auch sehen.Und jetzt redma Tacheles über den Unterschied von einmalig angedachtem und mehrfach durchgeführtem Nepotismismus,ich warte.

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lieschenmueller
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@Irgendeiner - biblische Empörung

Ich bin in dieser nicht firm, tut man das in diesem heiligen Buch auch? Worüber?

Und waren wir uns in gewissen Postings in Bezug auf andere User nicht einig, dass uns Whataboutism stören?

In DIESEM Artikel geht es um Doskozil und dessen kürzlicher Ungeschicktheit oder einfach dem fehlendem Gefühl, was da angedacht wurde und den wirklich zu erwartenden Reaktionen.

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Irgendeiner
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Und in welchem Artikel, Werteste ging es um Nehammer?

Und ein Forum voller enttäuschter Sozialdemokraten und keiner macht auch nur eine Nebenbemerkung a la Whataboutism.Und wie gesagt, wenn der Plan eines Sündenfalls aufgegeben wird große Aufregung, wenn es durchgezogen wird, Stille.Ich besprech übrigens ganz korrekt das Phänomen als Ganzes und seine schrägen Gewichtungen.Und ich seh ein paar neue Nicks, ich seh deren Stil und es ist nicht farbecht und ich kenn das hier schon,sie wissen "Ich hab nie FPÖ gewählt,aber..","Ich war immer SPÖ Wähler,aber.." und ich weiß empirisch, daß hier etwas diese Scharaden regelmäßig spielt.Mit der biblischen Empörung war die große Verdammung gemeint, so mit Heulen und Zähneknirschen. Wissen Sie Werteste,Doskozil hatte bei seiner Wahl witzigerweise ungeheure Zustimmung, auch bei den Nicks die sonst Basti loben,Lob für einen Roten,war ein Phänomen,ich war bei seiner Kritik ziemlich solo, hier massiv das umgekehrte,ich schaus mir nicht nur individuell, ich schaus mir auch flächig quantitativ an.Und ich hab halt immer so meine eigenen Ideen,lassen Sie mich nur machen,ich bin alt, ich darf komisch sein.

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lieschenmueller
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@Irgendeiner - enttäuschter Sozialdemokraten - keiner eine Nebenbemerkung

Weil sie mir zum Hals heraushängen, darum nicht. "Aber der hat ja auch" - Kindergartenniveau.

Meine Wenigkeit wohnt in einem Tal, da ist es für die Sozialdemokratie keineswegs mehr rosig. Aber immer noch besser als im Rest von Österreich*.

Es gibt verhältnismäßig große Firmen in diesem, aber dort ist es eher der Fall - wie von mir geschildert - , klettert der Mann die Karriereleiter sehr hoch, ist es nicht zum Vorteil der Angetrauten in der gleichen Firma, weil eben DIESER sich nichts nachsagen lassen will und auch kann. Und die sind nicht mal in der gleichen Abteilung und auch der Arbeitsplatz wurde nicht nach dem Höhenflug des Verlobten plötzlich als nötig erachtet und erfunden.

Auch so was bleibt hängen in vielen Köpfen, unnötig sich nach einem - in dieser Höhe sogar unerwartetem - Erfolg, einen solchen Angriffspunkt zu leisten.

*Die Chancen auf Besserung steigen nach dem, worüber sich der Landeshauptmann und seine baldige Gattin geschockt und empört zeigen, nicht gerade ins Plus. Seine Frau als PR-Profi hätte sich übrigens auch selbst zu Wort melden können und nicht auf der Seite Doskozils bei Facebook.

Ich sehe wirklich nicht ein, warum ich mich darüber nicht negativ äußern soll. Einen Anbetungsverein gibt es schon wo anders.

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Irgendeiner
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Werteste,Sie haben mich mißverstanden,ich sprach nicht von

Ihnen noch von anderen,deren Position ich kenne und die dauerhaft da sind,ich sprach von einer anderen Gruppe, was sie sagen oder nicht entzieht sich mir und ist allein ihre Sache.Und auf Doskozil hau ich schon selbst drauf wo es nötig wird,ich bete grundsätzlich nicht an,abgesehen davon, daß ich Grünwähler,zähneknirschender,bin und das nicht meine Baustelle ist.Und ich sprach im Grunde von zwei Sachen,das eine war der Nepotismus,das andere war der forale Umgang damit.Und naja,Werteste,das zweitere wird mir jetzt zunehmend Thema werden,aus empirischen Gründen,aber das hat mit ihnen nichts zu tun,so war das absolut nicht gemeint.Was Sie über die Partei sagen die sie sichtbar wählen geht mich nichts an, war auch nicht mein Thema.Ich ziel woanders hin.

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lieschenmueller
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@Irgendeiner

Haha, o.k. - Sind wir Zwei wieder gut miteinander? ;-)

*Und die "andere Gruppe" - wenn es denen nicht zu blöd ist, dass ein sportlicher Nickname und sein Posting an gleicher Ort und Stelle am nächsten Tag plötzlich eine riesen Zahlenkombination mit "User gelöscht" am Ende stehen hat oder ein "Höhenbewohner" sich wieder mitten in der Nacht (das sind die ganz Wichtigen) einschleicht - ja, ist so …….

*Klingt verwirrend, dennoch Tatsache

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Irgendeiner
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Werteste,wir waren nie böse,

und ich weiß, daß manches was ich sage oder tue auf viele Beobachter seltsam wirken muß,aber ich geb auch den komischen Alten wenn es der guten Sache nützt.Und wenn sie sich betroffen fühlen, beschweren sie sich natürlich.Und ja,ich versteh was sie meinen.

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tigeranddragon
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Echt jetzt?

Wenn sie für einen Posten derartig ins Spiel gebracht wird, sollte sie ruhig enttäuscht und schockiert sein....auf sich selbst und auf ihren Verlobten

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csab
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Ich bin traurig

Erstens die (Schnaps)Idee
Zweitens die Idee der "Versorgung". Ist zwar nicht so, sieht aber so aus.
Drittens das politische Image - man kann es so leicht ankratzen.
Viertens der Abgang nach links - ein Trauerspiel für die Dame, ihren Verlobten und das Land, denn - auch wenn es anders aussieht - Doskozil braucht eine gute Referentin.
Fünftens - ein Gutteil des Wahlerfolges kam von der besagten Dame in vielfältiger Weise.
Sechstens die emotionalen Verletzungen durch die Neidgenossenschaft und die falschen Saubermänner.
Siebtens - jetzt bin ich noch trauriger!

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Balrog206
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Na na na

Wer wagt es den die Spö bei ihrem täglich Brot zu stören ?

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Irgendeiner
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Hat der freche Basti schon belegt,Roggi,

oder warum bist so munter.Aber ich vermute Du möchtest üben den Unterschied zwischen angedachtem und mehrfach durchgeführtem Nepotismus plaudern,ich warte schon länger.

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VH7F
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Die Leute können bei Vetternwirtschaft echt gemein werden

Ohne Ausschreibung die eigene Frau anstellen zu wollen, dazu gehört eine ordentliche Portion Dreistigkeit. Das ist ungefähr mit Luca Kaisers fixem Listenplatz auf der EU Wahlliste vergleichbar.

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georgXV
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SPÖ

es zeigt uns aber auch, daß die beiden zur Zeit erfolgreichsten SPÖ-Politker, Doskozil und Kaiser, LEIDER schwere Fehler machen, wenn es plötzlich um persönliche, die eigene Familie betreffende, Entscheidungen, im Zusammenhang mit ihrer politischen Tätigkeit / Macht, geht.

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wertzu
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Unverzeihlich,lieber Genosse !!

Hat auch Dich der Hausverstand schon vollkommen verlassen?

Die eigene künftige Gattin im Regierungsbüro zu versorgen ist einfach ein Wahnsinn,damit hast Du Dir und auch Deiner,ganz sicher kompetenten Partnerin,einen nicht wieder gut zu machenden Schaden zugefügt !!

Über die Glaubwürdigkeit der österreichischen Sozialdemokratie,jetzt auch durch Dich enttäuschender Weise mitverursacht,will ich mich gar nicht äussern, "TRAURIGSCHAFT"

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harri156
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In Österreich darfst

Dir einen Posten nur mit einer Parteispende kaufen. Alles andere ist pfuigack!!!!!

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cathesianus
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Na so was...

... jetzt gekränkt, Frl. Jurtschak? Auf die bösen Leute und ihre unverständlichen Reaktionen? Es wird bestimmt irgendwo einen tollen Job geben, wo Sie Ihre großartigen Fähigkeiten unter Beweis stellen können, ganz ohne Bräutigam Landeshauptmann.... und dass der Ihre Entscheidung akzeptiert, ist ja auch wirklich mehr als edel und korrekt!

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tannenbaum
20
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Jetzt

drehen die Scheinheiligen völlig durch!

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hbratschi
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so ist es, tannenbaum,...

...aber das sollte dich nicht jucken, denn das ist nur ein reflex von denen, die selbst am meisten dreck am stecken haben...

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orbil
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Gebt ihr das Gehalt einfach so,


Ohne dass sie etwas arbeitet! Ist ja nur Steuergeld!

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femoli
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ein Lercherl.....

ich traue mich zu behaupten dass das ein Lercherlsch.. gewesen wäre im Vergleich dazu was uns der HC und seine (seinerzeitigen) Kumpanen an Steuergeldern gekostet haben...

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orbil
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Nepotismus Ist eine Frage des Prinzips


Und wenn andere auch was klauen bleibt es doch Diebstahl GenossInnen - bei allem Feundschaft

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merch
10
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...

Richtige Entscheidung. Sowas geht halt einfach nicht. Schon klar, dass man sich liniengetreue Leute ins Boot holt. Aber die eigene Gattin?? Das ist wirklich ein klassisches Compliance Beispiel..

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petrbaur
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..

schad für sie.. irgendeiner der wen kennt der wen kennt bekommt so einen posten immer.. sie wäre qualifiziert dasfür gewesen..

gegenbeispiel.. hofer bestellt glock zur austro control aufsichtsrätin.. die hat nur kohle sonst nix und ist für den posten sicher weniger als geeignet.. über sowas sollte man sich aufregen.. aber diesen zug versteh ich voll und ganz.. ganz im ernst wer würde seiner lebensgefährtin, die noch dazu qualifiziert ist!!! , nicht so einen job zuschanzen wenn er könnte?

aber da hat halt die zietung und social media seine arbeit geleistet..

schad drum

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lieschenmueller
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@petrbauer

In den meisten Firmen ist es Usus, dass ein Paar - muss nicht einmal verheiratet sein - in der gleichen Abteilung ein No-Go ist.

Man könnte sich in gewissen Angelegenheiten nämlich decken.

Da hat keine Zeitung und kein Social-Media ganze Arbeit geleistet, sondern es fehlte das Gefühl, was akzeptabel ist und man stellt sich - wie gewohnt - als Opfer der Umstände dar. Man ist "enttäuscht und entsetzt" statt sich selbst zu hinterfragen.

Und das sehe ich als SPÖ-Wählerin, der den 2 Leuten keineswegs negativ gesinnt ist. Irgendwelche Whataboutism, welche Partei das doch auch so tut usw. sind müßig.

Man hat der SPÖ keinen gefallen getan mit dem Ansinnen. Aber bei dem Umfragehoch kann man es sich ja leisten ;-)

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kleinalm
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Der Druck war zu groß!

Aber wo sind die ganzen Kampfposter? Irgendeiner, Sound, Lodengrün, Tannenbaum...sonst wissen wir immer was?

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