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Nach "Maulwurf"-Sager Buchautorin Wiesinger will nun ihre Beraterin klagen

In ihrem Enthüllungsbuch „Machtkampf im Ministerium“ rechnet die bisherige Ombudsfrau Susanne Wiesinger mit der Parteipolitik in der Bildungspolitik ab. Gegen den Vorwurf, sie sei ein "Maulwurf", will sie klagen.

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Ombudsfrau Susanne Wiesinger
Ombudsfrau Susanne Wiesinger © (c) APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)
 

Nach der Entlassung von Susanne Wiesinger als Ombudsfrau für Wertefragen ist Bildungsminister Heinz Faßmann auf der Suche nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin für die in Ungnade gefallene Pädagogin. Man werde in jedem Fall die Stelle neu besetzen, heißt es dazu gegenüber der Kleinen Zeitung.

Kommentare (43)

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Lodengrün
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Heidi Glück

Man möge sich dieser Frau widmen und ein Urteil bilden.

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HannesK
2
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Glück verstieg sich.....

Was ist dies für eine seltsame Frau, diese Heidi Glück - wieder einmal dienerte sie sich der ÖVP an.
Kassierte 17.000 Euro und beleidigte dann eine profunde Kennerin der schief gewachsenen Bäume im Ministerium Faßmann!
Frau Wiesinger ist zu diesem Buch zu gratulieren und zu danken.
H.Glück hat mit dem Vorwurf "Maulwurf" wirklich kein Glück....Sie hat ihr Rolle falsch verstanden und beleidigte eine profunde Ombusfrau! Möglich, dass Glück ein Verfahren erwartet....Wer sich so verstieg, muss mit Konsequenzen rechnen, oder Herr Faßmann?

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CBP9
22
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Ganztagsschule

ohne Wenn und Aber!

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netsurfer10
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Grausige Zustände

Ohne Kenntnisse des Buchinhaltes und ohne Wertung der Vorgehensweise von Fr. Wiesinger, ist mir bei folgenden Sätzen "Den Vorwurf der ihr vom Ministerium zur Seite gestellten Beraterin Heidi Glück..." und "Glück hatte für ihre Tätigkeit für die Ombudsstelle bis vergangenen Sommer rund 17.000 Euro erhalten..." heiß geworden.
Wenn man Fr. Glück als Beraterin zur Seite hat, ist "Unabhängigkeit" sicher garantiert - zumindest in eine Richtung. Und für dies "Unabhängigkeit" bekommt sie - Zeitraum oder Arbeitsaufwand ist mir nicht bekannt, wird sich vermutlich aber sicher in Grenzen halten - 17.000 Euro.
Einfach unverschämt das System der Leute, die es jetzt führen und die sich daraus bedienen (Geber und Nehmer).

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edug16
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Schulpolitik

Machst du mir den Orts-Parteiobmann
kriegst du von mir den Schuldirektor.

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fortus01
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kann mir jemand erklären,

warum es immer noch ein Schulsystem mit 9 Wochen Ferien allein im Sommer gibt, obwohl alle Schüler über Schulstress auf Grund übervoller Stundenpläne klagen?
Ebenso zu hinterfragen sind übrigens auch Parlamentsferien und Gerichtsferien!
Und werden noch zusätzliche Herbstferien geschaffen!
Ich kann mich noch an die Energieferien (Jetzt Semesterferien) erinnern, die während der Energiekrise eingeführt, aber nach der Krise nie mehr abgeschafft wurden!
Welcher Immobilienbesitzer kann es sicht leisten, eine Immobilie fast 4 Monate im Jahr leerstehen zu lassen?

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Robinhood
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Aufregung

Na da sind ja wieder einmal viele Lehrer aufgescheucht worden, wie die Kommentare hier im Internetforum zeigen. Die Wahrheit ist auch ihnen zumutbar.
Und bitte keinen Vergleich mit der Privatwirtschaft, höchstens mit staats- und landesnahen Unternehmen.

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petera
21
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Den Inhalt des Buches kenn ich nicht

und sie mag ja recht haben. Aber wenn eine/r meiner Mitarbeiter/innen über meinen Betrieb und die damit verbundene Arbeit bzw. das verbundene interne Wissen aus dem Betrieb ein Buch schreibt, ist das sicher ein Kündigungsgrund, der vor jedem Arbeitsgericht standhält.

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KarlZoech
2
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@ petera: Was in einem (kleinen) Privatbetrieb vor sich geht, das ist in der Regel wohl kaum von öffentlichem Interesse.

Was in unserem Bildungssystem abgeht, das ist jedoch sehr wohl von hohem öffentlichen Interesse.

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silviab
2
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Wenn man/frau sonst kein Gehör findet,

dann ist das Buch der richtige Weg. Den Rauswurf wird Frau Wiesinger wohl kalkuliert haben. Die Abhängigkeit vom Arbeitsplatz und Hörigkeit dem Chef gegenüber bringt nicht nur im Ministerium moralische Interessenskonflikte. Es wird den Arbeitnehmern (vor allem auch in vielen Handwerksberufen) diesbezüglich sehr viel abverlangt. Daumen hoch, wenn jemand das mit seinem Gewissen nicht mehr vereinbaren kann und die Konsequenzen trägt. Bin aufgrund meiner Direktheit auch nie den "Arschkriecherweg" gegangen, habe dafür oft genug Konsequenzen tragen müssen, aber eines weiß ich, ich kann aufrecht gehen und jedem in die Augen schauen!

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tigeranddragon
7
6
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Wie

schon in der Antike.....der Überbringer von schlechten Nachrichten hat mit dem Leben bezahlt

Punkt 1...ihre Firma müsste wichtig genug sein um überhaupt ein Buch über Interna schreiben zu wollen

Punkt 2....wenn solch ein Enthüllungsbuch tatsächlich geschrieben würde, ist eine Kündigung des Schreibers in weiterer Folge mit Sicherheit ihr kleinstes Problem

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CuiBono
0
29
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Jahrzehntelange Misere

einzig und allein verursacht durch Parteipolitik und maximaler Missachtung der Fakten und absoluter Negierung der zum Wohle der Jugend/Auszubildenden Bedürfnisse.

GENAU das ist die Bildungspolitik dieser Republik.

"Windstille" gab da weiter unten eine erhellende Aufstellung der Bildungsminister der letzten Jahre.
Ich anerkenne das, weise aber darauf hin, dass ALLE diese Minister und vor allem die dahinter stehenden Kabinette IMMER parteipolitisch-ideologisch gesteuert waren und SIND.

Ich habe die HS 1968 beendet und 1973 an einer HAK maturiert. Demnächst bin ich 66.
Ein GANZES Berufsleben lang hörte ich immer wieder "Bildungsreform".
Egal wer grad drankam: "Bildungsreform"!
Und immer wieder - "Bildungsreform"!

Die "Bildungsreform" gab und gibt es bis heute nicht.
Was über Jahrzehnte geschehen ist, ist VERSCHLIMMBESSERUNG.
Im jeweils passenden ideologischen Sinn.

Die Sinn- und Nachhaltigkeit für die Auszubildenden blieb und bleibt n-w-v auf der Strecke.
Interessiert keine Politikerxau.

SO SCHAUT'S AUS.

Fremdschämen nutzt nix.
Nachdenken vor dem Wählen könnte helfen.

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fortus01
1
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leider kann

man seine Zustimmung nicht mit so vielen Häkchen zeigen, wie man es gerne möchte!
Wir diskutieren in unserem schönen Österreich über Maßnahmen im Bildungsbereich, die andere Länder bereits vor mehr als 30 Jahren umgesetzt haben, und die auch entsprechend erfolgreich damit sind.
Ich habe in meiner bisher 45- jährigen beruflichen Laufbahn niemanden kennengelernt, der NICHT von Unzulänglichkeiten aus dem Schulbereich berichten kann, seien es eigene Erfahrungen, oder später mit den Kindern erlebte.
Ich habe Laufbahnen von Lehrern(innen) mit verfolgt, die voller Elan und höchst motiviert in den Schuldienst gekommen sind, und die ein paar Jahre später demotiviert und frustriert dem System gegenüber einfach "aufgegeben" haben.
Die Pragmatisierung hat Jahrzehnte lang Leute "geschützt", vor einer Evaluierung haben sich viele Lehrer bisher erfolgreich "gedrückt", nicht zuletzt haben "Bildungsminister" das Ihre dazu beigetragen, das System möglich unverändert zu belassen, absolutes Ausnahmetalent in diesem Bereich war Frau Gehrer, die es sogar geschafft hat, die Turnstunden zu kürzen - den "Erfolg" sehen wir schon.

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Bond
4
27
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Berater-Inflation

Wieviel hat hat die Schüssel-Vertraute Heidi Glück in aller Stille als Beraterin kassiert? Wieder ein Job, der unter der Hand vergeben wurde. Due Oarteuen greifen einfach in die Steuerkasse, wo immer es geht. Wieviele Berater gibt es noch in den Kabinetten? Hunderte? Und sie alle werden nicht im Personalbudget, sondern in den Sachausgaben abgerechnet. Frechheit.

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gerhardkitzer
6
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Herr Minister

wenn es Missstände gibt, gehören sie beseitigt egal von wem diese aufgezeigt werden. Das ist man den Kindern und Jugendlichen schuldig. Frau Wiesinger sollten sie jedoch Unwahrheiten veröffentlichen ist ihr Rauswurf mehr als gerechtfertigt.

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edug16
12
67
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Vielen Dank

Vielen Dank, Frau Wiesinger, dass Sie einigen dieser
inkompetenten Schreibtischpädagogen im Ministerium die Stirn geboten haben.

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levis555
5
30
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Die Heidi Glück, eine in der Wolle Schwarzgefärbte,

zeugt schon vom grossen Misstrauen, mit dem die Wiesinger von Kurz und seinen VasallInnen im Kabinett beäugt wurde...

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Lamax2
36
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Auftrag falsch verstanden!?

Frau Wiesinger hat offensichtlich ihren Auftrag als Ombudsfrau für Wertefragen in Bezug auf Zugewanderte falsch verstanden oder wollte bewusst aus ihrer sozialistischen Sicht die Schuladministration "aufblatteln". Mich wundert es nicht, dass ihr dabei nicht unbedingt Sympathie entgegengebracht wurde.

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kritiker47
46
31
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Jetzt verdient Sie

wenigstens mit dem Buch ordentlich Geld. Den Zeitaufwand dafür hat ja das Ministerium bezahlt, nicht wahr ? Oder hat sie nur in der Nacht und am Wochenende geschrieben. Wäre untypisch für eine Gewerkschafterin.

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pescador
61
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.

Frau Wiesinger würde sich in der Privatwirtschaft sehr schwer tun. Auch dort wird die Firmenstrategie vorgegeben, die von den Mitarbeitern getragen und umgesetzt werden muss. Ausser man ist selbst der Chef. Wenn man mit dieser Strategie nicht klar kommt, ist man fehl am Platz.

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crawler
6
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Genau so ist es,

oder man hat keine Ahnung wie ein Betrieb funktioniert.

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Sam125
9
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Frau Wiesinger hat versucht sich Parteipolitisch herauszunehmen,daher auch der

anscheindnde Bruch mit voreinst den Roten!Sie lässt sich nicht vor einen politischen Karren spannen,egal welcher Partei und das ist gut so!Denn die Bevölkerung wurde und wird nach wie vor in Sachen Brennpunktschulen und dergleichen einfach nicht,oder nur sporatisch informiert!Es wird nach wie vor vieles totgeschwiegen und vertuscht,was in vielen Schulen Österreichs und bestimmt nicht nur in den Brennpunktschulen,vor sich geht!Und genau diese nächste Generation von jungen Menschen soll einmal unsere Wirtschaft unterstützen und die Pensionen sichern!Was ziehen wir da aber heran?Es wird höchste Zeit mit den jungen Leuten und auch ihren Eltern Klartext zu sprechen! Wie soll Integration überhaupt gelingen, wenn schon in den Schulen meist nach der Volksschule, die jungen Menschen sich in die verschiedensten Gruppierungen zusammentun und ein normaler Unterricht einfach nicht mehr möglich ist!Da sind wirklich ALLE Beteiligten,ob Lehrer,Eltern,Schüler und natürlich die GESAMTE Politik!

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X22
4
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Machens Vorschläge

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beobachter2014
16
49
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2 Aspekte

Was Frau Wiesinger "aufgedeckt" hat, stimmt sicherlich! Sie sollte aber einen Bericht an das Ministerium abliefern und nicht ein Buch veröffentlichen! Welcher Dienstgeber würde es akzeptieren, wenn ein Mitarbeiter statt der beauftragten Recherche (oder zumindest gleichzeitig) privat ein Buch mit diesen Inhalten herausgeben würde?
Zumindest hat sie viele Arbeiten für ihr Buch in ihrer Dienstzeit erledigt .....

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SoundofThunder
16
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Dann wäre ihr Buch in der Zensur gelandet.

Message Control!

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kleinalm
7
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Der Feind in meinem Bett!

Oder wie ich es als Minister schaffe mir ein unnötiges Problem einzuhandeln!

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