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Bei MandatsverzichtStrache könnte in den Wiener Landtag zurückkehren

Der ehemalige FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache könnte theoretisch wieder in den Wiener Gemeinderat bzw. Landtag zurückkehren.

© APA (Archiv)
 

HC Strache könnte in Wien als Politiker zurückkehren. Denn er hat 2015 in Wien kandidiert und später auf einen Einzug ins Stadtparlament verzichtet. Sollte ein Mandatar jetzt zurücktreten, wäre für Strache die Bahn frei. Ein möglicher Kandidat hat laut "Salzburger Nachrichten" momentan aber keine Ambitionen.

"Die Frage stellt sich derzeit nicht", richtete ein Mitarbeiter des blauen Gemeinderats Karl Baron der Zeitung aus. Baron hat sich zuletzt als erster Wiener Freiheitlicher abwartend gezeigt, was den im Raum stehenden Parteiausschluss Straches betrifft. Der zurückgetretene Ex-Obmann - Strache war in Wien und im Bund Parteichef - ist in vier Wahlkreisen sowie auf der Landesliste auf dem ersten Platz angetreten.

Würde Baron, der ebenfalls in einem der betreffenden Wahlkreis kandidierte, auf sein Mandat verzichten, würde dies Strache ermöglichen, in den Gemeinderat zurückzukehren - wo er bis 2006 bereits saß. Der im Zuge der Ibiza-Affäre zurückgetretene Chef-Blaue hat 2015 sein Mandat nicht angenommen und sich für eine Verbleib im Parlament entschieden. Er hat sich jedoch nicht von der Liste streichen lassen, wie in der Landeswahlbehörde am Donnerstag auf APA-Anfrage betont wurde. Nur eine Streichung hätte eine Rückkehr verunmöglicht.

Würde diese Rochade tatsächlich vollzogen, würde Strache wohl als wilder Abgeordneter im Rathaus werken, da eine Aufnahme in den FPÖ-Klub derzeit höchst unwahrscheinlich erscheint. In der Wiener FPÖ wollte man derartige Spekulationen offiziell vorerst nicht kommentieren. Dem Vernehmen nach wird die Mandatsoption in der Wiener FPÖ aber bereits seit längerem als Möglichkeit erachtet. Außerdem, so ist zu erfahren, schließt man auch nicht aus, dass Strache - der jüngst einen Gewerbeschein gelöst hat - bei den kommenden Wirtschaftskammerwahlen antritt.

Mit Kritik an der Wiener FPÖ hat sich unterdessen der freiheitliche niederösterreichische Landesrat Gottfried Waldhäusl in Sachen Heinz-Christian Strache zu Wort gemeldet. Das Zögern hinsichtlich eines Parteiausschlusses "macht alles nur noch viel schlimmer", sagte er. Sollte nicht bald agiert werden, "ist ernsthaft zu überlegen, sich umgehend von der Landesgruppe Wien zu trennen". "Die Causa HC Strache fügt unserer Partei bundesweit riesengroßen Schaden zu", betonte Waldhäusl. Der FPÖ Wien warf er "ohnmachtsähnliche Unentschlossenheit" vor.

Funktionäre, Mitglieder und auch nicht die Wähler würden derartige Zustände verdienen, sagte der Landesrat. "Wir haben durch die leidigen Vorgänge rund um HC Strache etliche Wahlen verloren, in Bälde stehen Gemeinderatswahlen in Niederösterreich auf dem Plan. Es muss jetzt etwas geschehen, die ganze Partei leidet."

Kommentare (9)

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Irgendeiner
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Naja,eines muß man ihnen lassen, sie behandeln sich selbst

gegenseitig mit derselben Rücksichtslosigkeit wie arme Flüchtlinge,vorne weg der Titan Waldhäusel,es ist ein Genuß.Hat wer was von Vilimsky gehört,die letzte Strache-Gudenus-Verteidigung lag im Oktober,seid damals ist Stille,naja wohl die Neuorientierung eines Recken,man lacht.

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schadstoffarm
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der freiheitliche Weg soll sich für die ehrlichen, fleißigen, echten Österreicher

auszahlen !
Wir forden Nationalratsgehälter, Mietzuschüsse, Spesenpauschale ( überschreitbar ! ) und Anstellung der Ehefrauen zum verwalten des Socialmediaauftritts des Ehemanns !
Meine lieben Freundinnen und Freunde - und auch noch den Tschick zu Melange !

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GustavoGans
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Die FPÖ wird die nächsten

Wahlen sowieso verlieren. Egal ob Strache ausgeschlossen wird oder nicht.

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paulrandig
2
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Der Typ ist schlimmer als...

...verdorbene Lebensmittel. Die kommen nach dem Schlucken wenigstens nur einmal wieder hoch.

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Lepus52
9
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Sterben

kann man davon allerdings auch.

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himmel17
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Strache bringt die FPÖ auf die Palme, ...

... aber erst, als sie bei Wahlen verliert. Vorher war alles nur ein besoffenes G`schichterl. So schnell kann es gehen, wenn es zu Stimmenverlusten kommt.

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ChihuahuaWelpe56
5
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Wo bleibt der Aufschrei der Wenigverdiener?

Über Zugereisten heist es meist, „ „die liegen eh nur auf der faulen Haut und bekommen eine Wohnung und gratis Öffi-Ticket und noch dazu 8.000€ geschenkt, ohne irgend was zu arbeiten und wir zahlen das alles noch und der kleine Mann kann sich nichts kaufen!“ Wo bleibt hier endlich der Aufschrei?

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Hansmann88
27
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Wer hat Ihnen den dieses Ammenmärchen erzählt

... über die Zugereisten meine ich.

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Mein Graz
10
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@Hansmann88

Die Frage: "Wo bleibt hier der Aufschrei?" hast du wohl nicht mehr gelesen.

Bitte vollständig und Sinn erfassend durchlesen und dann erst posten.

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