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System Bischof SchwarzKardinal Schönborn: "Rom wird Vorwürfe prüfen"

Nach Veröffentlichung des Prüfberichts zum Bistum Gurk in der Ära von Bischof Schwarz und Aufzeigen des „Systems Schwarz“ durch Kärntner Kirchenführung spricht jetzt Kardinal Schönborn von prüfen und untersuchen.

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OeSTERREICHISCHE BISCHOFSKONFERENZ IM STIFT MICHAELBEUERN: SCHOeNBORN
Kardinal Schönborn geht von ehrlicher Klärung aus © APA/BARBARA GINDL
 

Vorerst schien es, als würden weder Rom noch Wien darauf reagieren, dass die Kärntner Kirchenleitung am Dienstag in aller Deutlichkeit mit dem System Bischof Schwarz abrechnete und den Prüfbericht zum Bistum aus der Ära von Alois Schwarz in Kärnten entgegen der Weisung aus Rom veröffentlichte.

Kommentare (13)

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334da3b1152fc435abcf731482ce1894
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Kirche und Geld

verhalten sich wie Weihwasser und Teufel. Wann und wo immer Kirchenmänner dem Mammon frönten, ging es mit der Kirche steil bergab. Kirchenmännern sollten, ja müssen, von Geld ferngehalten werden. Die kirchlichen Finanzen sollten Laien erledigen, um so die Geistlichen von diesen weltlichen Verführungen fern zu halten. Solange es hier keine Trennung gibt, wird es immer wieder solche schrecklichen Vorfälle wie in Kärnten geben.

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joschi41
0
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Laxheit

Die Mentalität des Aussitzens von unliebsamen Vorkommnissen hat mit dem Schritt des Domkapitels zumindestens in der Diözese Gurk ein Ende. Bravo! Einiges muss noch kommen, so das Transparenz-Versprechen ernst gemeint ist. Nur zu sagen zwei leitende Angestellte der Kirche haben ihre Funktion zurückgelegt genügt nicht. Haben sie gekündigt - wurden sie gekündigt? Bitte Klartext Herr Msgr. Guggenberger.

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Woadaggl
5
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Einige Aphorismen

Jedes moralische Urteil über einen Bruder (Menschen) ist immer auch ein Urteil gegen sich selbst. Deshalb auch nimmt correctio fraterna gleichzeitig denjenigen am Arm, gegen den etwas vorgebracht wird. Solches gelingt nur der Liebe.

Wie beispielsweise der Liebe von Schönborn. Ich nehme Schönborn in Schutz (was er nicht nötig hat; es muss nur den lancierten Klischees von Konturlosigkeit widersprochen werden, und zwar aufs Heftigste).

Ein Christ hat keine Angst vor Schleudersitzen. Er landet immer an der Seite des geopferten Lammes.

Eine Christ hat keine Angst vor Skandalen, weil das Kreuz selber ein Skandal ist ebenso wie ein ganzes Menschenleben.

Einige Christen haben das Charisma erhalten, selbst wider die Natur zu leben (das sage ich den Tiefenpsychologen).

Einige Heilende nach den Erkenntnissen und den Methoden der Tiefenpsychologie und der Psychiatrie haben auch den Heiligen Geist empfangen (das sage ich den Theologen [nicht, denn das wissen diese ohnehin]).

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cockpit
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Wer bitte nimmt die katholische Kirche noch ernst?

Ich schon lange nicht mehr!

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Horstreinhard
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Mut zur Wahrheit

Den haben Engelbert Guggenberger und die Mitglieder zweifellos.
Eine Bestrafung durch die Kirchenoberen für das Aussprechen der Wahrheit und die aktive Aufarbeitung von Missständen würde in der katholischen Kirche auf absolutes Unverständnis treffen und wahrscheinlich in einer Austrittswelle münden.
Engelbert Guggenberger gebührt Hochachtung für seinen Mut und seine Integrität!

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glashaus
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Herr Kardinal

sie passen genau in die Politik von Kurz und Co.

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GordonKelz
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UND....

...damit beginnt das “ Weichzeichnen“ der Ungeheuerlichkeit bezüglich Bischof Schwarz , in der KLZ ! Rom prüft, und ein Besuch bei der RORATE ...die “Bischofsebene “ ist das eine ....die Arbeit in der Gemeinde das andere ....
Dem ist wohl nichts hinzuzufügen .
Gordon Kelz

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eston
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Wandel Schönborns

vom Schweigekardinal zum Beschwichtigungshofrat

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joschi41
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Wie erwartet

Kardinal Schönborn hat sich so verhalten, wie man es von ihm erwarten konnte: Erst einmal nichts hören, nichts sehen, abwarten, und das jahrelang. Jetzt, wo die Suppe überkocht blickt er nach Rom und hofft wohl, dass nicht er sondern die Bischofskongregation tätig wird.

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edi99
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Das Schweigen der ersten Schockstarre nach dem Kärntner Wahrheitsbeben hat Kardinal Schönborn nun gebrochen, aber wie jämmerlich,

er eiert weiter salbungsvoll herum.

Was sind das für eine mickrige Kirchenobrigkeiten, die zehn Jahre lang von gewaltigen Missständen im Bistum Gurk und im Privatleben von Bischof Schwarz wissen, aber kaum Konsequenzen ziehen? Und die sich andererseits kleinlich und pharisäisch nicht dazu durchringen, endlich wiederverheiratete Geschiedene zur Kommunion zuzulassen, oder den Zölibat frei zu stellen?

Der einzige überzeugende Schritt wäre jetzt, Bischof Schwarz zur Verantwortung zu ziehen und Engelbert Guggenberger zum Bischof zu machen, denn dieser Mut ist selten, in dieser ängstlichen, nach unten tretenden und nach oben heischenden Kirche.

Wenn aber der Vatikan die mutigen Kärntner jetzt bestraft, dann folgt garantiert eine weitere Austrittswelle.

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GordonKelz
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GEHEN SIE.....

....nach Rom ,Herr Kardinal ,und prüfen sie !
Gordon Kelz

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eston
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Der Kardinalfehler ist

die kirchliche Hierarchie

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tschifudl1
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Wenn solche Menschen...

als Kardinal oder Bischof - schon lange von allen Unregelmäßigkeiten Bescheid wissen, ist es sehr, sehr merkwürdig das erst jetzt untersucht werden soll! Bei solchen Kirchenvertreter darf sich keiner wundern das immer mehr Personen aus der Gemeinschaft austreten. Zeigen Sie Rückgrat Herr Kardinal!!! Alles andere ist Lüge und Feigheit!

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