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NiederösterreichSchächten und "Juden-Listen": Was hinter der Aufregung steckt

Zuerst hieß es, die FPÖ wolle Bezieher koscheren Fleisches registrieren. Dann, dass das noch unter der SPÖ verordnet worden war. Tatsächlich ist es ein wenig komplexer.

Schafzucht Nuart Waisenberg Mittertrixen
© Weichselbraun
 

(Nieder)Österreich macht internationale Schlagzeilen - und zwar nicht die Sorte, die man von sich gerne liest: "Austrian State May Require Jews to Register to Buy Kosher Meat", titelt zum Beispiel die israelische "Haaretz". Auch in Österreich schlägt die Angelegenheit, aufgekommen durch einen Blogeintrag der "Wiener Zeitung", Wellen: SPÖ-Chef Christian Kern fordert den Rücktritt des zuständigen Landesrates Gottfried Waldhäusl (FPÖ) und fühlt sich an "die dunkelsten Kapitel unserer Geschichte" erinnert. Die FPÖ verteidigt sich postwendend: Waldhäusl vollziehe hier nur Vorgaben, die sein Vorgänger in der niederösterreichischen Proporzregierung, Maurice Androsch von der SPÖ, ausgegeben habe.

Kommentare (1)

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Shiba1
2
8
Lesenswert?

Und wie da gegen den Waldhäusl polemisiert wurde

von allen diesen moralisierenden Obergscheiten.
Es wär halt besser, wenn man sich auf die Sache konzentriert und die Ideologie beiseite lässt.