Im Regierungsprogramm haben sich ÖVP, SPÖ und Neos darauf geeinigt, von Wahlärzten einen „fairen Beitrag für das öffentliche Gesundheitssystem“ einzufordern, etwa durch Teilkassenverträge und eine Verpflichtung, im Notfall in einem gewissen Ausmaß Patientinnen und Patienten zu Kassenkonditionen zu behandeln. Bei diesem Vorhaben will nun Gesundheitsministerin Korinna Schumann (SPÖ) Ernst machen. In einem Interview mit der „Kronen Zeitung“ fordert sie nicht nur, die Kosten und Preise im Wahlarztsystem transparent zu machen, sondern – über das Regierungsprogramm hinausgehend – auch eine „Obergrenze für Wahlarzthonorare“.
Korinna Schumann
Gesundheitsministerin fordert Obergrenze für Honorare bei Wahlärzten
Mehr Kostentransparenz und ein Preisdeckel für Wahlärzte fordert Gesundheitsministerin Korinna Schumann. Das Thema bewegt und polarisiert.
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