„Ja, ich komme zurück ins Burgenland – aber nicht, um Zweiter zu werden.“ So kämpferisch hatte sich der frühere FPÖ-Bundesparteichef und spätere Dritte Nationalratspräsident, Norbert Hofer, Anfang Oktober gezeigt. Seine Kandidatur bei der Landtagswahl hatte viele überrascht, machte Hofer doch lange keinen Hehl aus seinem Wunsch, erneut als blauer Bundespräsidentschaftskandidat in das für 2028 angesetzte Rennen um die Nachfolge von Alexander Van der Bellen einzusteigen. Am Ende reichte es im Burgenland nur für Platz zwei – mit deutlichem Abstand zu Wahlsieger Hans Peter Doskozil (SPÖ) und ohne Aussichten auf eine Koalition.